Warum man Nazi-Schlampe sagen darf

Ich werde ja nicht müde, auf unser scheinliges, ungleiches und perfides Rechtssystem bzw. die öffentliche Auslegung dessen, was gut und böse ist, hinzuweisen.

Erst kürzlich wurde die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel in der N3-Satiresendung als "Nazi-Schlampe" betitelt. Frau Weidel wollte vom NDR eine Unterlassungserklärung. Das Landgericht Hamburg jedoch lehnte die einstweilige Verfügung ab. Na klar - ist ja nur Satie, und die darf bekanntlich so gut wie alles. Oder?

Man stelle sich nun aber vor, Integrationsministerin Özoguz würde in einer anderen Fernsehsendung als Islamistenschlampe dargestellt.

Alle, die sich auf dieses kleine Gedankenspiel eingelassen haben, werde nun einen brausenden Sturm der Entrüstung vor dem inneren Auge haben.

Und wieso?
Zwei Frauen, zwei Fernsehshows, zwei derbe Beleidigungen.

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5 Kommentare
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Thomas Rund aus Gotha | 18.05.2017 | 05:13  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 18.05.2017 | 12:54  
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Rainer Javik aus Erfurt | 18.05.2017 | 22:43  
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Petra Wolf aus Gotha | 19.05.2017 | 10:51  
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Petra Wolf aus Gotha | 19.05.2017 | 10:53  
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