Was kam für die Soldaten nach dem I. Weltkrieg?

Der Chemiker Fritz Haber hatte die Giftgase entwickelt, die später im I. Weltkrieg, z.B. an der Front bei Ypern eingesetzt wurden. Mein Großvater Paul Jentsch (11.7.1886-31.1.1946) wurde durch das Giftgas blind. Die Familie hatte vier Kinder, der Jüngste, Johannes Robert, wurde mein Vater. Ein Foto von ihm als Soldat im II. Weltkrieg, wurde schon veröffentlicht.
Die Oma Hedwig war die Ernäherin. Sie betrieb einen kleinen Eierhandel. Paul verdiente etwas durch Fidibusschnitzen hinzu. Fidibusse waren damals bei den Hausfrauen zum Feueranzünden sehr beliebt.
Der Berufsfotograf Herbert Marienberg, sein Schwiegersohn, fotografierte Paul bei der Arbeit. Das Foto entstand um 1919. Das Bild gibt auch einen Einblick, wie die Küche bei einfachen Leuten aussah. Die Tassen hingen am Bord. Die Thermoskanne war für den Opa zur Selbstbedienung gedacht, denn seine Hedi war ja mit ihrem Handel unterwegs.
Ute Hinkeldein
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