Welcher Lohn ist gerecht-Gedanken und Erlebnisse

Mit Interesse verfolge ich die Beiträge von Mattias S. Freund und bin des Öfteren nicht ganz seiner Meinung. Klar, er ist Personalberater und stehen somit was sein Wissen betrifft noch über den Personalleitern vieler Firmen. Der letze Artikel „ Welcher Lohn ist gerecht" hat mich zu diesem Schreiben inspiriert. Und die Antwort darauf ist eigentlich aus Sicht des Arbeitnehmers ganz einfach. Der Lohn Muss zum Leben reichen. Leben in Deutschland heißt aber nicht nur arbeiten sondern auch in Würde leben zu können und vor allem auch zu dürfen. Wenn ich meine Arbeitskraft einem Unternehmen zu Verfügung stelle, möchte ich auf Grund meines Einsatzes auch am Erfolg der Firma teilhaben dürfen. Nach dem Motto, Geht es der Firma gut muß es auch mir gut gehe und geht es der Firma schlecht bin auch ich schlechter dran. Es gibt Firmen die dies erkannt haben und mit dieser Strategie sogar Überdurchschnittlich gute Ergebnisse einfahren und es gibt Firmen, sogar mehr als einem lieb ist, in denen der Arbeitnehmer nur ein ungewolltes aber notwendiges Übel ist um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und auch so behandelt wird. In vielen Fällen ist aber daran auch die Politik schuld, weil sie sich zum Lobbyisten Geld geiler Unternehmen und Unternehmer macht die dabei auch noch versuchen die Angst arbeitsuchender Hartz 4 Menschen vor Sanktionen durch die ARGE schamlos auszunutzen. Wenn das BMAS schon der Meinung ist das ein Arbeitnehmer mit einem Lohn b.z.w. Gehalt unter 2000 € monatlich im Alter von Altersarmut bedroht ist, hat sich doch eigentlich eine Diskussion über die Höhe des Mindestlohns erübrigt. 2000 € : 160 h = 12,50 € die Stunde. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld wären dann der Betrag um sicher zustellen im Alter nicht unbedingt unter die Altersarmutsgrenze zu rutschen.
Aber nun wieder zum Alltag. Als wahres mir bekanntes Beispiel. Sie sind Arbeitslos b.z.w. Arbeitssuchend. Sie schlagen den Allgemeinen Anzeiger Arbeitsangebote auf. Vollzeitjobs in der Reinigung. Hat man ja zu DDR Zeiten mal gelernt. Vergeblich! Doch da , Reinigungskräfte für Objekt in Erfurt für 6 h täglich gesucht. Telefon genommen, angerufen, Bewerbungsunterlagen ausgedruckt, Bewerbungsmappe bestückt und los. Sollte ja wenn möglich meine Unterlagen noch heute vorbeibringen. Denke mir „Wer zuerst kommt malt zuerst“ Angekommen. Klopfen. Herein.“Guten Tag. …mein Name. Wir hatten vor einer Stunde Telefoniert. Ich möchte ihnen wie gewünscht meine Bewerbungsunterlagen vorbei bringen. Frage: Haben sie auch die anderen Unterlagen mit? Ups :“ Welche anderen Unterlagen bitte?“ „Na die von der ARGE“ „Was für Unterlagen von der ARGE?“ „Na die Genehmigung für eine Maßnahme und die Bescheinigung über Fördergelder. Ich lasse mein Bewerbungsmappe auf dem Schreibtisch liegen, drehe mich um, und gehe nach Hause. Dort rufe ich meine Betreuerin an, erzähle ihr alles und bekomme für den nächsten Tag einen Termin.
Nächster Tag. Von meiner Betreuerin erfahre ich das die sogenannte Trainingsmaßnahme vom Tisch ist und das Fördergeld geprüft wird. Die Firma würde sich wieder bei mir melden. Hat sie aber bis heute nicht. Obwohl sie eine große Europa weit agierende Firma ist und dringenst Personal sucht. Seriös? Ich weis nicht so recht.
Auf meine Frage: Zu was eine Trainingsmaßnahme und zu was Fördergeld bekomme ich zur Antwort:“ Trainingsmaßnahme ist an Stelle von Probearbeiten. Trainingsmaßnahme wird nicht bezahlt, Probearbeit muß ab einem bestimmten Zeitraum bezahlt werden. Fördergeld bei Einstellung von Hartz 4 Empfängern steht jedem Unternehmer zu. Der Staat will das so. Der Staat will das so? 2 mal schon durfte die Person um die es hier geht gehen, nachdem das Fördergeld nach einem Jahr auslief. Schaft man so Vertrauen zu einem Unternehmen? Und dann die Fragen bei einem Einstellungsgespräch:“ Warum haben sie jedes Jahr einen neuen Job.“
Unternehmen verlassen sich darauf dass der Staat, bei Niedriglohn, den Menschen hilft. Und warum soll er dann mehr zahlen solange wie der Lohn nicht Sittenwidrig ist. Und dann das Geheule, kein Leute, keine Fachkräfte. Na ganz einfach. Die sind in einem Unternehmen was Ordentlich bezahlt oder sie sie sind in Österreich, der Schweiz, Schweden oder Finnland. Weil Unternehmen dort noch wissen wie man mit gutem Personal umzugehen hat. Und Leihfirmen? Bei den Stundensätzen. Wenn der liebe Gott gewollt hätte das ich Sklave werde, wäre ich schon vor 2000 Jahren geboren wurden. Aber Leihfirmen sind ein anderes Thema und einen extra Artikel wert. M.Z.
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