Wirklich für Kinder? – nein, kein Aprilscherz

Ab heute können sozialschwache Familien Anträge zu Leistungen für ihre Kinder stellen. Die Politik verkauft diese Entscheidung ganz hoch und spricht von Millionenbeträgen für Kinder. Doch stellen sich mir da einige Fragen, ist mir nicht klar:
Welche Leistungen und in welcher Höhe wurden dafür eingeschränkt? (Sicher wird man ein „dafür“ nicht benennen. So frage ich eben anders: Was wurde in jüngstem Zeitraum finanziell eingeschränkt, das wertmäßig einem Ausgleich entspricht?)
Wurde der hohe Verwaltungsaufwand bereits beachtet, der benötigt wird, um allein Essen und Transport mit Anbietern abzusichern?
Wie hoch hat man die Steigerung der Kosten für Kleintransporte, Essen auf Rädern oder andere Essenzubringer – ebenfalls für Taxi und Rettungsfahrzeugen – bei der Spritpreissteigerung eingerechnet?

Mir scheint es sich hier um eine Volksverdummung zu handeln. Eine gegenwärtig häufig anzutreffende Praxis, wie ich meine, wenn man allein immer hört, dass der Aufschwung gegriffen hat. Wo? Bei wem? Bei den Milliardengewinnen der unterjährig immer barmenden Banken – ja!

Schließlich sprechen die Einen davon, dass selbst bei abgeschalteten Atomkraftwerken genügend Kapazität anliegen würde, um die Versorgung zu sichern und den Preis vertretbar zu halten. Hat man da die Regressforderungen der Energiekonzerne schon eingerechnet?
Andere malen den Teufel an die Wand und machen Negativmeinung, ohne klare Berechnungen dafür anzuführen.

Wenn all das nicht so schlimm wäre, könnte man heutige Talkshows wenigstens als Aprilscherz betrachten. Aber das Lachen bleibt im Hals stecken.

Die letzten Punkte hätten nichts mit Kindern zu tun? Das denke ich doch!
All das, was wir heute nicht wirklich und praktisch und wahrhaftig parteiübergreifend in den Griff bekommen, ist einerseits schlechtes Vorbild für die Kinder und haben diese schließlich künftig auszubaden!
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