Worte zum Sonntag: Getauft auf Jesus Christus

Meiner ist heute am 3. Februar. Der Tag steht fest im Kalender. Er wird gefeiert – mein Tauftag. Mir ist der Tag wichtig. Er markiert einen entscheidenden Moment im Leben. Er gibt meinem Glauben Halt. Taufe auf den Namen Jesus Christus bedeutet: Das Leben ist in Gottes Hand eingeschrieben.

 Wenn Lebensfragen und Glaubenszweifel nagen, hilft der Blick auf diesen Festpunkt. Von Martin Luther wird erzählt, er sei eines Nachts vom Teufel besucht worden. Mit Freude habe der alle Verfehlungen des Reformators auf einer großen Liste vorgelegt. Dann heißt es: Luther stand auf, blickte den Teufel an und sah auf die Liste. Mit breitem Federstrich schrieb er große Buchstaben über das ganze Papier: „Aber ich bin getauft!“

 „Wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm verbunden und ihm gleichgeworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein.“ (Röm 6,3-5).

 Unsere Sünden und Selbstvorwürfe, alle Ängste und Zweifel, selbst Tod und Teufel bestimmen nicht über unser Leben. Jesus hat durch sein Sterben am Kreuz das alles durchgestrichen. Es zählt nicht mehr. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Gesegnete Zeit, Egmond Prill
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Uwe Zerbst aus Gotha | 10.02.2013 | 18:00  
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