Worte zum Sonntag: Unter der Schneedecke

Jerusalem im Flockenwirbel. Eine Schneedecke über der Wüste. Kürzlich gingen sensationelle Winterbilder aus dem Nahen Osten um die Welt. Erstaunlich: Schnee vor der Klagemauer und auf dem Felsendom mit der goldenen Kuppel. Diese weiße Pracht ist im Orient nicht so oft zu bewundern wie im Thüringer Wald und im Harz.

 Und doch: Ist es nicht immer wieder wie ein Wunder, wenn es schneit? Eine weiße Decke liegt still auf der Landschaft. Wälder und Wiesen, Hecken und Häuser sehen über Nacht anders aus. Selbst Misthaufen und Müllberge schauen umhüllt mit frischem Weiß ganz nett in die Welt. Der Winter ist die Zeit großer Wandlungen. Kleine Temperaturunterschiede und aus Wasser werden Schneeflocken.

 Vor diesem Hintergrund heißt es in der Bibel: „Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“ (Jesaja 1,18b). Hier geht es nicht nur um ein freundliches Verhüllen unserer Fehler und Schuld unter einer Schneedecke, sondern um ein gnädiges Verwandeln.

 Gott verändert unser Leben und verbindet damit die Bitte: „Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen! Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten.“ (Jesaja 1,16). Will der Schnee uns sagen: Alles wird wieder gut? Mit Gottes Hilfe.

Gesegnete Zeit, Ihr Egmond Prill
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5 Kommentare
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Astrid Geisler aus Pößneck | 14.02.2013 | 10:25  
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Astrid Geisler aus Pößneck | 14.02.2013 | 10:52  
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Astrid Geisler aus Pößneck | 14.02.2013 | 11:43  
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Antje Hellmann aus Jena | 14.02.2013 | 14:04  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 15.02.2013 | 19:15  
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