Am 20. Oktober ist Welt-Osteoporose-Tag

Am 20. Oktober ist der internationale Welt-Osteoporose-Tag. Experten schätzen, dass in Deutschland derzeit knapp acht Millionen Menschen, also etwa 10 Prozent der Bevölkerung, an Knochenschwund erkrankt sind. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt die Osteoporose zu den wichtigsten Erkrankungen überhaupt. Die Zahl der Betroffenen wird sich nach heutigen Voraussagen in den nächsten 20 Jahren verdoppeln.

Bei der Osteoporose, einer Stoffwechselerkrankung der Knochen, ist das Wechselspiel von ständigem Auf- und Abbau im Knochen gestört. Da der Knochenabbau in diesem Fall überwiegt, wird die Struktur des Knochens zunehmend schwächer. Besonders häufig tritt Osteoporose bei Frauen nach der Menopause (älter als 50 Jahre) auf. Männer erkranken deutlich seltener. Neben persönlichen Faktoren wie Vererbung, Unter- oder Übergewicht und Lebensalter, können ungesunder Lebensstil (Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel), Vitamin-D-, Kalzium- und Östrogenmangel sowie zahlreiche Medikamente (v.a. Schilddrüsenhormone und Kortison) die Entstehung einer Osteoporose begünstigen. Desweiteren verlieren die Knochen ihre Stabilität durch Übersäuerung des Körpers.
Die Erkrankung beginnt unbemerkt und wird häufig erst im späten Stadium entdeckt, dann wenn ein Knochen bricht.

Ein stabiler, fester Knochen braucht Kalzium, Vitamin D, verschiedene Hormone und ausreichend Bewegung um sich optimal zu regulieren. Kalzium wird dem Körper durch die Nahrung zugeführt. Vitamin D wird in erster Linie mit Hilfe der UV-Strahlen des Sonnenlichts in den oberen Hautschichten gebildet. Patienten mit Osteoporose sollten den Regulationsprozess ihres Knochens durch eine gezielte Ernährung fördern und damit die Gefahr des weiteren Abbaus verringern.

Vorbeugend sollte man sein Augenmerk auf zwei Hauptfaktoren legen: die richtige, gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung. Der Bewegungsreiz veranlasst die Knochen, genügend Kalzium für die Stabilität einzubauen. Eine gezielte Ernährung und Ausbalancierung des Stoffwechsels erreicht man einfach und effektiv mit einem auf den Einzelnen individuell zugeschnittenem Ernährungsprogramm. Von allen Therapieformen gelten Sport und richtige Ernährung als diejenigen mit den besten Erfolgen. Betroffene sollten sich dahingehend von einem Sporttherapeuten und von einem Ernährungsberater beraten lassen.
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