Ansichtssache: Gefährdete Fracht im Fahrrad-Anhänger

Ein hübscher Anblick, so ein Drahtesel mit Anhänger. Vor allem, wenn der Junior und Bald-Fahrradanfänger darin keck durchs Plastikfenster lächelt, Passanten zuwinkt und es sichtlich genießt, so chauffiert zu werden.

Praktisch ist so ein Anhänger außerdem, dazu umweltschonend. Und wenn es regnet oder windig ist, sitzt das Kleine sicher im Trockenen.

Sicher??? Mir geht jedes Mal das sprichwörtliche Messer in der Tasche auf, wenn die Großen den Nachwuchs fahrradangehängt durch die Stadt bugsieren – nämlich dann, wenn sie das direkt auf der Straße tun. Keine Frage, damit tun sie nichts Verbotenes. In der StVO ist alles geregelt – zum Beispiel, dass die beförderten Kinder nicht älter als sieben Jahre alt sein dürfen. Ein Merkblatt vom Bundesministerium für Verkehr empfiehlt außerdem Sicherheitsgurte, Helm, eine stabile Verbindung zwischen Hänger und Fahrrad.

Schön und gut. Denkt aber auch einer daran, was trotzdem passieren kann? Was ist, wenn das Auto hinterm Hänger plötzlich bremsen muss und der Weg nicht reicht? Wen trifft es dann? Außerdem werden die Abgase genau in Einatemhöhe der Kleinen ausgestoßen.

Das ist nicht gesund. Woanders als auf der Straße seid Ihr allemal besser aufgehoben, wirklich!
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