Ansichtssache: Vorbei, out und passé...?

Wer deutsch spricht, kann sich dem Englischen im täglichen Sprachgebrauch kaum entziehen. Ein wenig internationale Offenheit ist in Ordnung. Manchmal bringen es
Worte aus anderen Sprachen eben besser auf den Punkt.

Schade nur, dass im gleichen Atemzug Begriffe aus dem Französischen immer mehr aus unseren Gesprächen verschwinden. Dabei klingen sie doch so schön, manchmal fast wie eine Melodie. Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass aus dem Grand Prix der Eurovision Song Contest wurde. Models waren früher Mannequins, Einkäufe tätigt man im Fashion Store statt in der Boutique. Während man einst im Foyer aufeinandertraf, muss es heute die Lobby sein.

Klingt es nicht viel romantischer, wenn ich mich zum Rendezvous statt zum Date verabrede? (Nein, sorry, äh pardon, ich mache keins von beiden...) Lustig finde ich es übrigens, wenn rein französische Wörter wie das Budget englisch ausgesprochen werden.


Aber jedem Tierchen sein Plaisirchen... Dabei ist Französisch gerade ganz und gar en vogue: Bei den Olympischen Winterspielen erfolgt jede Ansagezuerst auf Französisch.
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