Berufsausbildung: Mit dem Herzen dabei

Zur Ausbildung eines künftigen Physiotherapeuten gehören auch unzählige praktische Übungen.
Dass für ihre Arbeit später kein Bedarf ist, darum müssen sich Auszubildende in Gesundheitsberufen keine Sorgen machen. Altenpfleger, Physiotherapeuten, medizinische Bademeister und Co. werden überall gebraucht. Heute und in Zukunft, mehr denn je.
Dass junge Menschen erfahren, wo sie einen solchen Beruf erlernen können, dafür sorgt auch das Azubi-Heft des Allgemeinen Anzeigers. Es erscheint dreimal im Jahr. Dr. Michaela Tamme vom Vorstand des Bildungswerks für Gesundheitsberufe e.V. in Erfurt hat damit beste Erfahrungen gemacht. „Vom ersten Erscheinungstag an offerieren wir da unsere Angebote und haben jedesmal eine wirklich gute Resonanz“, freut sich die Dozentin über immer neue Bewerber.

Vorher informieren


Seit die ersten künftigen Physiotherapeuten die Schule betraten, sind mehr als 20 Jahre vergangen. Inzwischen kann man hier sieben Gesundheitsberufe erlernen. „Die Ausbildung in einem medizinischen Beruf ist sehr anspruchsvoll“, weiß Dr. Tamme. Bevor ein junger Mensch eine Ausbildung beginnt, rät sie ihm deshalb, sich gründlich zu informieren und in den Beruf hineinzuschnuppern. Das gilt übrigens branchenübergreifend. Immer wieder gibt es Lehrlinge, die nicht wissen, welche Anforderungen die Berufsausbildung an sie stellt. Und was den gewählten Beruf ausmacht. „Damit sollte sich ein junger Mensch vor seiner Entscheidung intensiv auseinandersetzen. In einem Praktikum zum Beispiel kann man sich gut orientieren und herausfinden, ob einem der Beruf liegt“, empfiehlt Dr. Tamme.
Besonders die Gesundheitsberufe erfordern sehr viel Verantwortung, durch die Arbeit am Patienten.

Der Weg zum Traumjob

Nicht jeder ist dafür geeignet. Gute Zensuren auf dem Bewerbungszeugnis sind natürlich wichtig. Das anspruchsvolle Lernpensum muss schließlich bewältigt werden. Doch nicht allein das ist als Voraussetzung ausschlaggebend. „Manche Schüler haben ein paar schwächere Fächer, die für den jeweiligen Beruf nicht ganz so relevant sind“, spricht Tamme aus Erfahrung. Doch wenn sie dann die Ausbildung für ihren Traumjob absolvieren, wachsen sie plötzlich über sich hinaus. Sie haben ihre Erfüllung gefunden, auf dem Weg zu ihrem Traumjob. „Es kommt immer auf den Menschen an“, plädiert Dr. Tamme dafür, das Gesamtbild zu beurteilen. Einen Beruf, so weiß sie, kann man nur dann mit Herzblut ausüben, wenn man von der Sache überzeugt ist, sich bewusst für sie entschieden hat. „Jeden Tag komme ich voller Freude zu meiner Ausbildung, um alles zu lernen, was ich für meinen Beruf brauche“ – so sollte jeder Auszubildende denken, wünscht sich Michaela Tamme. Zum Glück, so erfährt sie es immer wieder, gibt es viele junge engagierte Menschen, die genau so denken.

Infos: www.bw-gesundheitsberufe.de

Neues Azubi-Heft


Das nächste Azubi-Heft erscheint am 30. Juni und wird an allen Thüringer Schulen verteilt. Darin finden Schüler viele freie Lehrstellen und Tipps rund um die Ausbildung.
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