Blaues Zauberkraut: Lavendel besitzt nicht nur einen irren Duft, sondern auch medizinische Qualitäten

Lavendel sieht gut aus, riecht noch besser und besitzt Heilkräfte.
Lavendel ist ein echter Alleskönner. Schon die Römer nutzten das blaue Kraut als Badezusatz, woher sich wohl sein Name ableitet: Das lateinische Wort für "waschen" ist "lavare". Heute ziert das Gewächs aus der Provence auch in unseren Breiten immer mehr Gärten. Für die eigene Ernte ist zu beachten: Aroma und Heilwirkung sind am besten, wenn sich die Rispen gerade entfaltet haben. Schneiden sollte man den Lavendel stets am Morgen, dann ist der Gehalt an ätherischem Öl besonders hoch. Die beste Voraussetzung, um manchem Wehwehchen zu Leibe zu rücken. Zum Einsatz kommen sowohl die Blüten als auch das durch Wasserdestillation gewonnene Lavendelöl.

- Anspannung: Lavendel beruhigt, vertreibt Stress und Niedergeschlagenheit. Dafür 3- bis 4-mal täglich frische oder getrocknete Blüten mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten in der Tasse ziehen lassen, abseihen und mit Honig gesüßt lauwarm trinken. Ein Blüten-Duftpotpourri auf dem Schreibtisch soll die Konzentration fördern. Lavendelöl in der Duftlampe verbreitet einen Wohlfühlduft, der ausgleichend und stimmungsaufhellend wirkt.

- Schlafprobleme: Ein Duftkissen neben dem Gesicht macht angenehm schläfrig. Alle paar Wochen sollte man auf das Säckchen drücken, damit sich der Duft wieder neu entfalten kann. Ähnlich wirkt ein Tropfen Lavendelöl auf dem Kopfkissen.

- Mottengefahr: Schon die Uroma packte Lavendelsäckchen in den Schrank, um Kleidermotten fernzuhalten.

- Erschöpfung und Muskelschmerzen: Ein Lavendelbad schafft Linderung. Wer nicht spezielle Badezusätze in Form von Öl, Milch oder Sprudeltabletten nutzen will, kann eine Tasse Lavendelblüten in einem Liter Wasser aufkochen, durchseihen und dem Bad zugeben.

- Kleine Verletzungen: Lavendelöl beschleunigt bei kleinen Verbrennungen, Wunden, Kratzern und hartnäckigen Pickeln die Heilung. Schon ein Tropfen Öl auf einen Insektenstich lindert den Juckreiz.

- Kopfschmerzen: Lavendelöl hilft vor allem, wenn eine depressive Verstimmung oder Verspannung die Ursache dafür ist. Mehrmals am Tag einen Tropfen auf die Schläfe geben und einmassieren.

Buchtipps: Anne Simonet-Avril: "Lavendel, der Duft des Südens", Hädecke-Verlag; Gerti Samel: "Gesund und schön mit Lavendel", Ludwig-Verlag
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