Cool bleiben

Das Kühlen von Armen und Füßen stabilisiert den Kreislauf bei drückender Affenhitze. (Foto: Martin Müller / pixelio.de)
Wider das große Schwitzen: Gegen die Hitze des Sommers kann man sich schützen



Es ist heiß, schwül, stickig. Die Luft ist trocken. Das große Schwitzen beginnt. Doch die Sonne macht auch glücklich: Im Körper werden Glückshormone - die Endorphine - gebildet. Und die warmen Strahlen machen gesund: Durch UVLicht wird Vitamin D gebildet. Das festigt Knochen und Zähne. Doch ungefährlich ist ein Sonnenbad keinesfalls. Schon 30 Minuten pure Sonnenanbetung können zu viel sein. Der Allgemeine Anzeiger gibt einige Tipps, um an hitzigen Tagen fit zu bleiben:

° Die Mittagssonne sollte man von 11 bis 15 Uhr meiden.
° Selbst wasserfeste Sonnencreme hält kein langes Planschen aus. Also, regelmäßig nachcremen.
° Bei Sonnenbrand helfen feuchtigkeitsspendende Mittel und kalte Duschen.
° Weite Kleidung und Kopfbedeckung beugen einem Überhitzen des Körpers vor. Eine Sonnenbrille am Strand ist ein Muss.
° Kinderhaut ist besonders empfindlich. Ein Sonnenschirm am Kinderwagen, Sonnencreme und Hut sind jetzt Pflicht.
° Rund zwei Liter am Tag zu trinken, gilt als Richtwert.
° Alkohol meiden: Er verursacht eine zusätzliche Gefäßerweiterung. Dem Kreislauf steht dann weniger Blut zur Verfügung.
° Fast Food belastet bei Hitze den Kreislauf. Besser sind Obst und Gemüse.
° Wer morgens und abends lüftet, sorgt für Kühlung in der Wohnung. Rollos oder Jalousien halten tagsüber die Wärme ab.
° Sport verlegt man besser in den Morgen oder späten Abend.
° Bei Hitze ermüdet der Körper während der Autofahrt schneller. Die Unfallgefahr steigt um 20 Prozent. Deshalb: Viele Pausen machen, das Auto gut lüften und schattige Parkplätze aufsuchen.
° Bei starker Hitze sollte der Kraftstofftank nicht bis zum Rand befüllt werden, da sich Benzin und Diesel bei hohen Temperaturen ausdehnen.
° Wenn der Kreislauf schlapp macht, drohen Hitzeschlag oder Sonnenstich. Dagegen hilft: kaltes Wasser an den Handgelenken oder das Eintauchen der Unterarme und Füße. Oder ein kühler Lappen auf der Stirn.
° Verschwinden Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel nicht, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen.

° Zu große Hitze kann die Lebensdauer von Handy-Akkus deutlich senken. Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind auf Betriebstemperaturen zwischen 20 und 40 Grad ausgelegt.
Im Sommer können Armaturenbretter im Auto aber bis zu 70 Grad heiß werden. Bei solchen Temperaturen entladen sich Handy-Akkus nicht nur schneller, sondern verlieren auch dauerhaft die Fähigkeit, Energie zu speichern.
Brand- oder Explosionsgefahr besteht bei aktuellen Handys dagegen auch bei großer Hitze nicht. Die Geräte sind so gebaut, dass sie Temperaturen bis mindestens 85 Grad aushalten.



TIPPS UND INFOS
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