Das Aktuellste an den Anfang - Der Lebenslauf gehört zu den wichtigsten Elementen einer Bewerbung

Zu den wichtigsten Informationen einer Bewerbung - erst recht einer E-Mail-Bewerbung - gehört der Lebenslauf. Oft verzweifeln wir Personalberater, wenn Bewerber zu kurz darstellen, was sie in den vergangenen Jahren beruflich gemacht haben. Deshalb hat sich ein formaler Aufbau mit folgenden Untergliederungen bewährt:

1. Ordnen Sie links die Arbeitsstelle zeitlich ein. Nennen Sie dabei den Monat und das Jahr des Beginns und des Endes. Aktuelle Kenntnisse werden höher geschätzt als zurückliegende. Beginnen Sie deshalb mit Ihrem derzeitigen oder letzten Job.

2. Bitte geben Sie hier den Namen für die Tätigkeit an, für die Sie laut Arbeitsvertrag angestellt wurden, zum Beispiel: Konstrukteur, IT-Administrator, Gas- und Wasserinstallateur. Für Zeiten der Arbeitslosigkeit genügt der Eintrag "arbeitssuchend".

3. Machen Sie dann bitte Angaben zum Unternehmen. Nicht immer erschließt sich aus dem Namen die qualitative und quantitative Bewertung. Firmengröße, Branchenzugehörigkeit, Mitarbeiterzahl, Umsatz und eine Angabe zur Marktstellung sind hilfreich. Es macht halt einen Unterschied, ob Sie Oberkellner in einem Fünf-Sterne-Hotel waren oder in einer Dorfschenke. In einer E-Mail-Bewerbung können Sie einen Link zur Webseite des Unternehmens verankern.

4. An dieser Stelle beschreiben Sie Ihre Aufgaben und Kompetenzen. Hier wird ersichtlich, ob Sie die Dinge eigenverantwortlich ausgeführt haben, die gegebenenfalls in der neuen Position gefragt sind. Sie können dazu Anstriche verwenden und in mehreren Zeilen die wichtigsten Informationen niederschreiben. Aber nur die wichtigsten Fakten und keine langen Romane!

5. Waren Sie mit konkreten Verantwortungsbereichen betraut, zum Beispiel Personalführung, Budget- oder Projektverantwortung, machen Sie hier ein paar Angaben.

6. Klappern gehört zum Handwerk! Loben Sie sich nicht mit Worten, sondern lassen Sie Fakten für sich sprechen. Verzeichnete Ihr früherer Arbeitgeber dank Ihnen Erfolge, nennen Sie ruhig einige. Zum Beispiel, wenn die Fehlerquote gesenkt wurde, sich der Umsatz erhöhte oder Kunden gewonnen wurden. Je länger die Tätigkeit zurückliegt, desto kürzer fassen Sie die Punkte 4 bis 6.

7. Jeder Arbeitgeber möchte wissen, warum Sie den Job wechseln wollen. Lag es an Ihnen oder waren andere Gründe dafür verantwortlich. Eine kurze Info dazu erspart Ihnen Nachfragen. Ist Ihr damaliger Arbeitgeber in Konkurs gegangen oder musste er Personal wegen Auftragsrückgängen abbauen, dürfen Sie das ruhig benennen. Dafür können sie schließlich nichts.
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