Die Exoten

Pitahaya (Drachenfrucht) (Foto: wrw / pixelio.de)
 
Kaktusfeige (Foto: mondputzer / pixelio.de)
Vielfalt an Geschmack - Exotische Früchte duften verführerisch und stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe

Samen sammeln und helfen




Kunden können aus einer bunten Vielfalt exotischer Früchte und Gemüsesorten wählen. Aber was der Bauer nicht kennt, isst er nicht, so der Volksmund. Doch warum sollte man nicht einmal Abwechslung, einen anderen köstlichen Geschmack auf den Tisch bringen? Keine Angst vor Exoten!

Passionsfrucht
Weltweit sind über 100 verschiedene Arten dieser tropischen Kletterpflanze bekannt. Reife Früchte haben oft eine leicht verschrumpelte und eingedrückte Schale. Aus dem Fruchtfleisch werden gerne Limonaden und Desserts gezaubert.

Kaktusfeige
Unter der Schale des Opuntienkaktus steckt ein saftiger, leicht an Birne erinnernder Genuss. Das Fruchtfleisch ist köstlich, kann ausgelöffelt oder in Obstsalate gegeben werden. Es wirkt auch erfrischend in Drinks.

Pepinos
Ihr Aroma ist mit Birne und Melone vergleichbar. Sie ist aber weder mit der einen noch anderen verwandt. Nach dem Waschen halbiert und entkernt man sie. Die feste Haut der Holräume wird herausgeschnitten. Man kann Pepinos roh essen oder kurz anbraten. Man kann sie mit Krabbensalat füllen oder mit Schinken servieren.

Kaki (Sharonfrucht)
Kakis werden zwischen Oktober und Dezember aus Italien oder Spanien importiert. Sie können nur gegessen werden, wenn sie fast überreif sind, ansonsten schmeckt die Frucht bitter. Eine Neuzüchtung aus Israel nennt sich Sharonfrucht, ihre Schale ist weniger zäh und das Fruchtfleisch fest. Kakis wirken leicht abführend.

Physalis
Diese Frucht ist edel wie Konfekt. Jede Physalis, die auch Kapstachelbeere genannt wird, steckt in einer Tüte. Die kirschähnliche Frucht schmeckt sehr erfrischend. Sie kann roh gegessen, als Tortenbelag oder Garnitur verwendet werden. Physalis können auch in Kuvertüre getaucht oder in Teig frittiert werden.

Avocado
Die Avocado wird überwiegend frisch, pikant gewürzt oder gefüllt gegessen. Sie eignet sich als Brotaufstrich, in Salaten (auch in süßen) und Suppen. Sie darf nicht gekocht werden, da sie bitter wird.

Tamarillos
Da Tamarillos an baumartigen Sträuchern wachsen und im Fruchtfleisch sowie Geschmack Ähnlichkeit mit Tomaten haben, werden sie auch Baumtomaten genannt. Sie zählen jedoch zum Obst, da sie süßer sind. Tamarillos werden frisch verzehrt, können gebraten zu Fleischgerichten gegeben werden und eignen sich für pikante Salate. köstlich, kann ausgelöffelt oder in Obstsalate gegeben werden. Es wirkt auch erfrischend in Drinks.

Papaya
Reife Papayas geben auf Fingerdruck nach und können auch ein paar Tage im Kühlschrank gelagert werden, grüne sollte man bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Am besten man schneidet sie längs auf und entfernt den Kern mit einem Löffel. Das Fruchtfleisch mit Zitronensaft beträufeln und auslöffeln. Papayas eignen sich für Salate, Vorspeisen mit Schinken oder Käse, Desserts und Chutneys.

Granatapfel
Seit über 2000 Jahren ist der Granatapfel bekannt. Das Fruchtfleisch besteht aus vielen kleinen roten Beeren, die sich gut für Fruchtsalat und Gelees eignen. Aus dem Saft wird der Grenadinsirup gewonnen. Pitahaya Diese Tropenfrucht in gelb oder rot verfügt über ein außergewöhnliches Aroma. Ihre Stacheln werden bereits im Herkunftsland entfernt. So kann man sie ohne Probleme längs halbieren und auslöffeln oder zu Obstsalaten geben.

Informationen: www.hoooliday.com, www.obst-gemuese.at


Hintergrund

• Exotische Früchte bringen Farbe und Abwechslung in den Alltag. Sie sind nicht nur schmackhaft, sondern sehr gesund. Sie enthalten jede Menge wertvoller Bestandteile wie Vitamine, Mineralstoffe, Nahrungsfasern und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Zudem sind sie kalorienarm und helfen mit, die Verdauung in Schwung zu halten. Essen sollte man mindestens zweimal am Tag eine Handvoll Früchte. Dabei sollte auf Abwechslung geachtet werden, denn nicht alle Früchte enthalten die gleichen Schutzstoffe.

• Es ist ratsam, beim Einkauf von exotischen Früchten nicht nur auf die Größe und Schönheit zu achten. Denn sehr große Früchte weisen einen hohen Wassergehalt auf und sind meistens nicht aromatisch. Viele Exoten schmecken im überreifen Zustand am besten. Mangos, Guaven und Ananas munden am besten, wenn sie einen starken Duft verströmen. Kunden sollten den Reifezustand nicht mit Fingerdruck prüfen, da empfindliche Früchte an dieser Stelle faulen.

• Exotische Früchte wachsen im tropischen und subtropischen Klima. Sie werden zum Beispiel aus der Karibik, aus Ecuador, Paraguay, Mexiko, Kalifornien, Australien und Südafrika eingeführt. Heute werden Südfrüchte jedoch auch im Mittelmeerraum angebaut.

• Den Importanfang machte vor knapp 100 Jahren die Banane. Sie galt nicht nur als exotisch, sondern auch als sehr exklusiv. In den 50er-Jahren folgte die Ananas und Mitte der 70er-Jahre wurden die ersten Kiwis importiert.

• Importspitzenreiter unter den Früchten in Deutschland sind die Bananen mit über einer Million Tonnen im Jahr.
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1 Kommentar
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Gerald Kohl aus Erfurt | 05.06.2011 | 22:52  
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