Die Schule lernt stets dazu- Freie Schulen

(Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de)
Auch unser Schulsystem bildet sich weiter. Wird moderner, flexibler und aufgeschlossener. Denken Sie nur mehr an ihre Schulzeit zurück, wie steif und kontrolliert da jeder einzelne Schritt abgelaufen ist. Aber das ist längst Geschichte. Die neuen freien Schulen setzen auf die Talente bei unserem Nachwuchs. Es ist den Lehrkräften ein Anliegen diese zu fördern und sich nicht auf kleine Lese- oder Rechenschwächen zu versteifen.

Normal oder nicht normal?

In unserer leistungsbezogenen Gesellschaft haben gewöhnliche, mittelmäßige Allrounder das Sagen. Das fängt zwangsweise schon in der Schule damit an. Verhaltensauffällige Kinder werden gleich als „nicht normal“ abgestempelt und haben in der Gesellschaft einen sehr schwierigen Stand. In jedem von uns, schon in jedem Kind, schlummert ein besonderes Talent. Es muss nur entdeckt und gefördert werden. Das Ziel von freien Schulen ist es, das auch zu tun. Die schöpferische Kraft muss schon in Kindesalter gefördert werden, sonst verkümmert sie. Denn nur individuell denkende Erwachsene sind kreativ. Ein durchschnittlicher Mensch, der gern mit dem Strom schwimmt, kann neue Ideen schwerer umsetzen, er kann auf die eigene Kreativität nicht wirklich aufbauen.

Talente fördern

Darum hat sich die freie Schule diesem Thema besonders angenommen. Sie möchte die Talente von Kind auf fördern. Dieser Schultyp will das Können jedes Einzelnen hervorheben und die Schwächen müssen hintenanstehen. Denn jeder von uns ist im Besitz von Stärken und Schwächen. Aber wenn wir die Stärken nicht aufbauen und nur die Schwäche stärken wollen, tappen wir in die Falle, die sich Durchschnitt nennt.
Ein gutes Beispiel sind die Waldorfschulen in Deutschland. Sie unterrichten nach einem besonderen Konzept, welches auf die Stärken jedes Kindes ausgelegt ist. Dieser Schultyp wird auch von den Kindern gut angenommen. Was nur zu verständlich ist, denn wollen wir Erwachsenen einen Chef, der uns ständig unsere kleinen Fehler aufzeigt? Oder wollen wir einen, der unsere Stärken lobend anerkennt? Die Antwort ist eindeutig. Und genau so empfinden unsere Kinder.

Individualität ist von Bedeutung

Die Individualität der einzelnen Schüler ist der Waldorfschule wichtig. Waldorfkindergärten sind bereits weit verbreitet. Dabei handelt es sich um einen Kindergarten, in dem die Kinder überwiegend die Natur genießen dürfen. Sie werden frei und unbekümmert erzogen. Die Waldorfschulen folgen diesem Beispiel, sie wollen den Kindern die Schule und das Lernen spielerisch vermitteln und dabei die Fähigkeiten von jedem einzelnen Kind entdecken.
Sitzenbleiben gibt es in Waldorfschulen nicht. Auch Noten sind in keinem Heft zu finden. Die Talente der Schüler werden nur ausführlich beschrieben und auf die Schwächen wird hingewiesen. Auch langsamere Kinder können dem Unterricht gut folgen, er wird gezielt in Blöcke abgehalten. Auf Musik, Kunst, Handwerk, Kochen und auf Fremdsprachen wird ein besonderes Augenmerk gelegt. Waldorflehrer sind so individuell wie die Schüler selbst. So macht Schule wirklich Spaß!
Weitere Infos gibts beim Bund der Freien Waldorfschulen.
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Silke Dokter aus Erfurt | 15.08.2013 | 11:50  
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