Eine Chance zum Neustart

Der Reformationstag am 31. Oktober ist ein Feiertag evangelischer Christen. Er erinnert an die Geschichte des jungen Martin Luther und seiner Thesen, die er im Jahr 1517 an die Schlosskirche in Wittenberg heftete.

Neben vielen richtigen Thesen zur Kirche gibt es einige wichtige Sätze zum Leben. Nicht Knete für die Kirche, nicht Gaben für Gott, sondern Beichte und Buße werden empfohlen. Das heißt täglich neu ein Blick in den Rückspiegel gelebten Lebens. Selbstbesinnung und Selbstheilung sind gängige Stichwörter einschlägiger Psychobücher. Fehler und Fehltritte zu spiegeln ist modern. Doch freimütig ausgesprochene Schuld ist noch nicht bewältigte Schuld. Reformation rückt eines neu in den Mittelpunkt: „Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen.“ Die schwarze Weste kann sich keiner selbst weiß waschen. Die sauberste Lösung für unser Leben hat Gott gefunden. „Christus war ohne Sünde. Ihm hat Gott unsere ganze Schuld aufgeladen, damit wir durch ihn so werden, wie es Gott gefällt.“ (2. Korintherbrief 5,21).

Gott hat die Geschichte für unser Leben geklärt. Wir brauchen uns den Himmel nicht verdienen. Die Zukunft gibt es geschenkt, weil die Vergangenheit geklärt ist. Luther hatte das in der Bibel neu entdeckt und sein Leben neu in Form bringen lassen. Diese Reform ist nicht nur für Evangelische, sondern für alle eine Chance zum Neustart.

Gesegnete Zeit.
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