Erstes Unternehmen für Engagement bei betrieblicher Ausbildung in Mittelthüringen geehrt

frischBack GmbH Arnstadt erhält Ausbildungszertifikat: „Ausbildung ist Zukunftssicherung“

Als erstes Unternehmen in Mittelthüringen erhielt die frischBack GmbH Arnstadt am 6. September das Zertifikat für ausgezeichnete Nachwuchsförderung. Die Agentur für Arbeit Erfurt zeichnet in diesem Jahr fünf Unternehmen aus, die sich im besonderen Maße bei der betrieblichen Ausbildung engagieren. „Wir vergeben nur ein Zertifikat pro Region. Für frischBack haben wir uns entschieden, weil das Unternehmen sehr viele Nachwuchskräfte ausbildet, die ausgelernten Jugendlichen übernimmt und sich bei der beruflichen Orientierung vorbildlich engagiert“, sagte Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt bei der Übergabe.
18 Azubis hat frischBack allein in diesem Jahr eingestellt. In allen Ausbildungsjahren hat das Unternehmen damit 25 Auszubildende und 2 BA-Studentinnen in den Ausbildungsberufen Bäcker/in, Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk (Bäckerei) und Industriekaufmann/-frau. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an berufsorientierenden Veranstaltungen wie Tag der Berufe oder Forum Berufsstart. „Berufliche Orientierung kann nur mit der Wirtschaft anschaulich und lebensnah gestaltet werden. Daher ist es wichtig, dass wir gute Partner haben, um die Wunschberufe der Jugendlichen erlebbar machen“, so Ströhl weiter. Darüber hinaus war auch die Übernahme der Azubis nach der Ausbildung ein wichtiges Kriterium und das Engagement frischBacks, auch Messen wie den Arnstädter Wirtschaftsfrühling oder den JOBfinder zur Personal- und Nachwuchsrekrutierung zu nutzen.

„Wir bilden aus, weil wir Nachwuchs brauchen. Schließlich ist Ausbildung Zukunftssicherung. Eine gesunde Altersstruktur im Unternehmen lässt uns auch die nächsten Jahre gut bestehen“, sagt Tobias Helbing, geschäftsführender Gesellschafter, frischBack GmbH Arnstadt.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Arnstadt rekrutiert für alle Filialen in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern. „In diesem und im letzten Jahr hätten wir gern noch mehr junge Menschen ausgebildet, doch leider fanden wir keine geeigneten Bewerber. Vor allem bei den Bäckern wird es immer schwieriger. Schließlich sind Qualität und Handwerkskunst wichtig. Dazu kommt die Serviceorientierung im Verkauf, die Jugendliche für eine Ausbildung mitbringen sollten“, sagt Michael Voigt, Geschäftsführer Vertrieb.
Bei der Rekrutierung von Azubis geht das Unternehmen innovative Wege, z.B. mit einem Bewerbercasting. Bereits mit Beginn der Ausbildung wird die spätere Übernahme angeboten. „Wir bilden nicht nur aus, sondern übernehmen jeden, der seine Ausbildung mit vernünftigen Leistungen absolviert“, ergänzt Antje Schneider, Mitarbeiterentwicklung/Aus- und Weiterbildung. Zusätzlich zur Nachwuchssuche entwickelt frischBack derzeit gemeinsam mit der Arbeitsagentur Pläne zur Heranführung von Langzeitarbeitslosen an den Arbeitsmarkt. „Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur funktioniert hervorragend. Auch wenn wir für die anderen Regionen Nachwuchs suchen, wende ich mich nur an meine Ansprechpartnerin im Arbeitgeberservice in Arnstadt. Sie koordiniert überregional“, sagt Antje Schneider. Und sie fügt hinzu: wenn sich heute noch ein Jugendlicher für eine Bäckerausbildung interessiert, würde sie jederzeit noch einen weiteren Azubi einstellen.
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