Gänsehaut garantiert - Zehn Tipps für eine schaurig-schöne Halloweenparty

Gefeiert wird Halloween nur am 31. Oktober. (Foto: Pixelio/Angela Parszyk)
 
Die Dekoration fängt schon vor der Haustür an. In der Kürbisschnitzkunst beweist sich der Halloween-Meister. (Foto: Pixelio/Sigrid Rossmann)
1. Gäste
Eins vorweg: Gefeiert wird Halloween ausschließlich am 31. Oktober. Jeder, der früher feiert, zeigt damit nur, dass er keine Ahnung vom Samhain der Kelten hat. Die Gäste sollten mit Stil eingeladen werden - zum Beispiel ein Brief mit Blut (roter Tinte) geschrieben, eine alte Schatzkarte mit großem X an der Stelle des Partyortes oder ein MP3 mit Hilferuf.

2. Getränke
Die Klassiker unter den Cocktails sind die Bloody Mary, der Zombie oder für Wortakrobaten ein bissiger Caipiranha. Zum Zähneklappern ist die Schlammbowle, aus der eine Zombiehand ragt (Handschuh mit Lebensmittelfarbe füllen und im Eisfach frieren). Aufgespießte Marshmallow-Augen, sogenannte Glotzer, verzieren gekonnt eklig jeden Drink.

3. Musik
Michael Jacksons Thriller ist in jedem Jahr ein absoluter Musstitel auf jeder Halloweenfeier. Unverzichtbar sind auch Bobby Picketts "Monster Mash", Ray Parker Juniors "Ghostbusters" oder der "Time Warp" aus der "Rocky Horror Picture Show". Die Titelmelodien der "Addams Family" oder der "Munsters" dürfen nicht fehlen.

4. Spiele
Hartgesottene rücken Gläser oder holen das Witchboard aus dem Schrank, um die Toten nach der Zukunft zu befragen. Wer als Kind schon Mumien mit Toilettenpapier einwickelte, hat ja Erfahrungen mit Verblichenen. Tradition ist Apfeltauchen - mit dem Mund. Gespenstisch wird es, wenn alle Gäste gemeinsam eine Gruselgeschichte erzählen.

5. Kostüm
Wer schon in den Filmen als Bösewicht Angst und Schrecken einjagt, eignet sich auch als Kostümvorlage – von Hannibal Lecter bis Darth Vader ist alles erlaubt. Wer sich bei Horrorstreifen nicht auskennt, sollte sich überlegen, wovor er sich selbst am meisten fürchtet: der nächste Steuerbescheid, die Schweinegrippe, die Schwiegermutter?

6. Futter
Kürbissuppe ist eine gute Tradition und leicht gekocht. Chicken Wings (mit Teriyaki-Soße mariniert) imitieren sehr gut Fledermausflügel. Mit kleinen Würsten, Mandeln und Ketchup lassen sich abgehackte Finger darstellen. Dazu passt ein Salat mit schwarzen Nudeln. Tipp: Mutig mit Lebensmittelfarbe experimentieren!

7. Deko
Die Dekoration fängt schon vor der Haustür an – zum Beispiel mit einem Friedhof. Das Haus gleicht dann einer Geisterbahn mit vielen Themenecken: die Hexenküche, das Labor des verrückten Professors, die Folterkammer. Die Mutter aller Dekos bleibt der Kürbis: In der Schnitzkunst beweist sich der Dekomeister.

8. Filme
Wer statt einer großen Feier eine kleine Filmrunde plant oder die Gruselschocker als Teil der Dekoration im Hintergrund laufen lässt, findet auf www.die-besten-horrorfilme.de vom „Tanz der Vampire“ über den „Friedhof der Kuscheltiere“ bis hin zu „Scream“ und „28 Tage später“ eine breite Auswahl an Horrorstreifen.

9. Poesie
Und das seidig triste Drängen
in den purpurnen Behängen
füllt, durchwühlt mich mit Beengen,
wie ich‘s nie gefühlt vorher.

Edgar Allan Poe ist der Meister der geschriebenen Gänsehaut, sein Rabe Nimmermehr feinste Schreckensliteratur. Schaurigschön sind Goethes Totentanz und sein Zauberlehrling.

10. Partys
Anregungen für die eigene Party gibt es bei fremden Partys. Die schauderhaftesten Veranstaltungen starten auf Burg Frankenstein in Darmstadt (www.frankenstein-halloween.de) und im Bottroper Moviepark (www.halloween-horror-fest.de). Vielversprechend in Thüringen klingt meist das Draculadinner im Erfurter Kaisersaal.
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