Gedenken der Opfer

"Nie wieder Krieg!" Das war der Wille vieler Menschen nach der Katastrophe 1945. Nie wieder sollten Deutsche in den Krieg ziehen. Nie wieder! Mit dem Blick auf die Kriegstoten von 1914 bis 1918 wurde im Deutschen Reich bereits nach dem ersten Weltkrieg ein offizieller Gedenktag eingeführt.

Inzwischen gibt es neue Gräber deutscher Soldaten. Die Bundeswehr ist auf vielen Kriegsschauplätzen weltweit im Einsatz. 1998 schickten ausgerechnet Politiker aus den Reihen der "Friedensbewegung" deutsche Soldaten in den Krieg auf dem Balkan, später ins ferne Afghanistan. Viele Menschen in unserem Land fragen: Muss unsere Sicherheit wirklich am Hindukusch verteidigt werden?

Der Volkstrauertag erinnert uns an die Gefallenen der Kriege, die Toten der Gewaltherrschaft in unserem Land, die oft vergessenen Opfer von Flucht und Vertreibungen und andere. Als "stiller Feiertag" will dieser Sonntag unseren Blick auch auf Gott richten.

Ein Psalmdichter betet, er fragt und hofft: "Warum verbirgst du dein Antlitz, vergissest unser Elend und unsre Drangsal? Denn unsre Seele ist gebeugt zum Staube, unser Leib liegt am Boden. Mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen!" (Psalm 44,25-27).

Die Bitte um Gottes Hilfe setzt unsere Buße und Umkehr voraus. Und so stehen wir heute in der Verantwortung für unser Tun und Lassen, auch für Krieg und Frieden. Gesegnete Zeit.
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Uwe Zerbst aus Gotha | 11.11.2011 | 18:54  
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