Klimawandel? Wir fahren zum Schnee

Endlich Schnee
Gehlberg: Schneekopf | Schon mehrere Wochen nervt mich meine Tochter! Wann kommt endlich Schnee, wann kann ich rodeln, wann kann ich eine Schneeballschlacht machen?

Da habe ich mit gedacht, kommt der Schnee nicht zu uns, dann fahren wir eben zu diesen.
Es sind ja nicht viele Kilometer bis in den Thüringer Wald. Also machten wir uns auf den Weg zur Schmücke und zum Schneekopf.

Im Luisenthal waren dann die ersten Anzeichen von Schnee zu sehen. An der Schmücke angekommen begann auch der erste Stress. Kein Parkplatz mehr Frei, so sagten es auch die Ordnungskräfte und verwiesen uns auf den Parkplatz am Schneekopf. Am Schneekopf war noch alles ruhig und auch ausreichend Parkplätze vorhanden. Schnell stieg meine Tochter aus dem Auto, um endlich mal Schnee anzufassen. Dann ging es 1,5 Kilometer bis hinauf zum Schneekopf. Dort konnten wir nun rodeln so viel wir wollten. Die Sonne schien, kein Wind wehte, also ideales Wetter für solch einen Ausflug.

Mit Mittag essen in der Neuen „Gehlberger Hütte“ war nicht drin. Total überfüllt und draußen standen noch viele Leute die auf freie Plätze warteten.
Das nächste Mal, so beschlossen wir, nehmen wir uns Proviant mit!

Jedenfalls war der Tag für meine Tochter ein einziges Erlebnis. Früher war ja Schnee keine Seltenheit, aber heutzutage muss man schon zum Schnee hinfahren.

Auf der Heimfahrt, kurz vor Gotha, war wieder der Frühling angesagt. Strahlender Sonnenschein und kein Krümelchen Schnee mehr zu sehen.
Es ist schon komisch, wenn man als Thüringer zum Schnee hinfahren muss, wo er doch sonst immer vor der Tür lag.
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