Konflikte mit der Versicherung nach Verkehrsunfällen

Unfallauto mit Totalschaden (Foto: Colourbox)
Versicherungen sollen uns das Leben erleichtern. Gerade im KFZ-Bereich sind diese notwendig und die Haftpflicht ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Doch gibt es noch viele weitere Angebote, welche optional abgeschlossen werden können. Doch welche davon sind wirklich sinnvoll und auf welche Angebote kann getrost verzichtet werden? Hier sollen dem Leser die wesentlichen Fragen beantwortet werden. Vor allem soll es auch darum gehen, was im Falle von Streitigkeiten mit Versicherungen zu tun ist, und auch, was selbst ein unverschuldeter Unfall für Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Ohne Versicherung ...


...geht es nicht. Wer sich mit seinem Fahrzeug ohne eine Versicherung in den Straßenverkehr begibt, handelt nicht nur fahrlässig, sondern macht sich auch strafbar. Die gesetzliche Haftpflicht ist für jeden Fahrzeughalter vorgeschrieben. Bei einem Neuwagen besteht zudem die Option, eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abzuschließen. Diese ersetzt nicht nur den Schaden des Unfallgegners, sondern deckt in den meisten Fällen auch den eigenen Schaden ab. Viele Unternehmen bieten in ihren Leistungen auch einen Schutzbrief an. Durch diesen wird dann zum Beispiel Pannenhilfe geleistet. Eine weitere Form ist die Insassenunfallversicherung. Diese deckt eventuelle Personenschäden ab, wenn das Fahrzeug und seine Insassen verunglücken. Noch dazu kann eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden, welche bei gerichtlichen Streitigkeiten sinnvoll sein kann.

Die Angebote auf dem Markt für Versicherungen sind vielfältig. Doch neben der Haftpflicht sind alle weiteren Versicherungen optional. Machen diese also wirklich Sinn? Das hängt von der ganz individuellen Situation ab. Bei einem Neuwagen ist eine Teil- oder Vollkasko sicherlich eine Option, welche nicht außer Acht gelassen werden sollte. Bei einem Gebrauchten kommt es ganz auf die Jahre an. Wird dieser schon seit zehn Jahren gefahren, so ist eine Kaskoversicherung nicht mehr von Nöten. Auch eine Insassenunfallversicherung sollte nur dann abgeschlossen werden, wenn regelmäßig mehrere Personen im Fahrzeug mit unterwegs sind. Werden zudem noch lange Strecken gefahren, kann eine solche, unter Umständen, extrem nützlich sein. Die Insassen haben in jedem Fall einen Anspruch auf Schadensersatz, welcher somit nicht aus der eignen Tasche beglichen werden muss. Der Schutzbrief kann in den meisten Fällen vernachlässigt werden. Hier ist es günstiger einen Abschleppdienst zu rufen und einmal zu zahlen, als monatlich Beiträge zu entrichten. Eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung sollte allerdings vorhanden sein, denn gerade wenn es um das Zahlen geht, kann man sich viel Ärger mit Versicherungen einhandeln (mehr dazu unter: http://www.sueddeutsche.de/thema/Kfz-Versicherung).

Wenn der Ärger beginnt

Ob ein unverschuldeter Unfall oder ein kleiner Moment der Unachtsamkeit, ein Unglück passiert manchmal schneller als viele denken. Im ersten Moment ist guter Rat teuer. Sicherlich haben die meisten gelernt, dass zuerst der Unfallort abgesichert werden muss und dass dann, eventuelle Verletzte versorgt werden. Bei einem schweren Unfall muss unter allen Umständen die Polizei gerufen werden. Die dokumentiert den Hergang und erstellt einen ausführlichen Unfallbericht, welcher später auch an die Versicherung übergeben wird. Normalerweise ist dieser so detailliert, das keine Fragen offenbleiben.



Doch was ist, wenn es sich nur um einen Blechschaden handelt oder der Wagen zwar einen Totalschaden aufweist und es zum Glück nur leichte oder gar keinen verletzten gibt. Hier kann es dann schon vorkommen, dass Aussage gegen Aussage steht und der Hergang nicht hundertprozentig aufgeklärt werden kann. Auch die Polizei hat keine andere Wahl, als sich auf die Aussagen der Zeugen zu verlassen. Hier kann eine Versicherung die Schadensregulierung dann schon einmal ablehnen. Somit bleibt der Anspruch auf Schadensersatz, welchen der Unfallgegner hat, ganz allein bei einem selbst. Dies kann teuer werden. Für den Versicherungsschutz im Ausland siehe: http://www.meinanzeiger.de/nordhausen/ratgeber/rec...

Wer eine Rechtsschutzversicherung für solche Fälle hat, kann die Versicherung auch auf die Zahlung verklagen. Allerdings sollte man sich auf einen langen Prozess einstellen und die Kosten für den Schaden am fremden Wagen oder für den Aufenthalt im Krankenhaus müssen vorgeschossen werden. Zudem sollte noch darauf geachtet werden, dass die Rechtsschutzversicherung nicht beim gleichen Versicherungsunternehmen abgeschlossen wurde (weitere Tips für das Verhalten nach einem Unfall:http://gutachten-amawi.de/unfall-was-tun.html). Wer keine hat, sieht sich oft in einen endlosen Papierkrieg verwickelt. Doch hier können Schlichtungsstellen helfen. Ob dieses Vorgehen von Erfolg gekrönt ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Oft bleibt nur der Weg zu einem Anwalt.

Die wichtigste Grundregel um solchen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen ist: Gleich nach dem Unfall die Versicherung informieren und wenn möglich gute Fotos machen. Ist die Beweislage eindeutig gesichert, so wird in den meisten Fällen auch anstandslos gezahlt (siehe dazu auch: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bagatellschaden...).


Schmerzensgeld nach Autounfall


Schmerzensgeld nach Autounfall, dies kommt sehr häufig vor. Hier kann eine Versicherung gute Dienste erweisen. Doch manchmal wird die Zahlung auch abgelehnt, da die Versicherung meist auf Fahrlässigkeit plädiert. Hier kann nur der Unfallbericht der Polizei helfen, denn in diesem ist festgehalten, ob der Unfallgegner wirklich angeschnallt war etc. Für die eigenen Insassen empfiehlt sich hier eine Insassenunfallversicherung.
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