Neuer Bau-Mindestlohn wirkt sich auf Saisonkurzarbeitergeld aus

Neuen Mindestlohn bei Beantragung beachten

Mit der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes für Baubetriebe zum
1. Januar 2012 können sich auch Änderungen bei der Abrechnung des Saisonkurzarbeitergeldes ergeben. Die rechtzeitige Beachtung des aktuellen Mindestlohnes erspart den Betrieben aufwendige Nach-berechnungen im Jahresverlauf. Unternehmen des Bauhandwerks können von Dezember bis März Saisonkurzarbeitergeld bei Arbeitsausfällen nutzen. Sowohl witterungsbedingte Arbeitsausfälle als auch Ausfälle wegen Auftragsmangel können in dieser Zeit mit der Leistung abgefedert werden.

Zum 01.01.2012 wurde der gesetzliche Mindestlohn im Baugewerbe (neue Bundesländer) von 9,75 € pro Stunde auf 10,00 € pro Stunde erhöht. Ab 01.01.2013 gilt ein Mindestlohn von 10,25 €/Stunde.
Zum 01.01.2012 hat sich auch der Mindestlohn für Dachdecker (neue Bundesländer) von bislang 10,80 € auf 11,00 € erhöht. Ab 01.01.2013 gilt für das Dachdeckergewerbe ein Mindestlohn von 11,20 €.

Weitere Hinweise zum Saisonkurzarbeitergeld:
• Der Arbeitgeber beantragt das Saisonkurzarbeitergeld.
• Saisonkurzarbeitergeld können Betriebe des Bauhaupt- und Baunebengewerbes, des Dachdeckerhandwerks, des Gerüstbaus und des Garten- und Landschaftsbaus für ihre Arbeitnehmer beantragen.
• Bei Arbeitsausfall aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Erstanzeige erforderlich, die vom Betrieb spätestens im Kalendermonat des Arbeitsausfalls bei der Agentur eingereicht werden muss.
Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit Erfurt telefonisch unter 0361-302 1612 gern zur Verfügung.
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