Nicht nur Promis und Adelsbetitelte kommen auf die Warteliste und dürfen mal Gas geben

Der neue Ford GT wird im kanadischen Markham gebaut. (Foto: © Ford /TRD Blog News Portal)
 
Präzise Lenkung und satter Sound erwarten den Fahrer dieses Boliden. (Foto: © Ford / TRD)
Wer mit dem neuen Ford GT zum nächsten Autotreffen fährt, muss eventuell bei den Lowridern parken. 530.000 Euro. 656 PS. 347 Kilometer pro Stunde. Daten und Fakten, die einem zwangsläufig ein Kribbeln am ganzen Körper bescheren. Wer das Kribbeln jeden Tag spüren möchte, braucht eigentlich nur zum nächsten Ford-Händler zu gehen und darum bitten, auf die GT-Liste gesetzt zu werden. Liste? Bei dem Preis? Ja, richtig. Denn er ist nicht allein.

Technische Daten und Bildergalerie

(TRD/MID) – 530.000 Euro. 656 PS. 347 Kilometer pro Stunde. Daten und Fakten, die einem zwangsläufig ein Kribbeln am ganzen Körper bescheren. Wer das Kribbeln jeden Tag spüren möchte, braucht eigentlich nur zum nächsten Ford-Händler zu gehen und darum bitten, auf die GT-Liste gesetzt zu werden. Liste? Bei dem Preis? Ja, richtig. Denn er ist nicht allein. Rund 6.500 Interessenten stehen bereits auf dieser Liste, die, sollte Ford seine Drohung wahrmachen, lediglich für 1.000 zum Ziel führen wird. Wer den neuen Ford GT haben möchte, der muss entweder ein in der Szene bekannter Sammler, ein GT-Besitzer, ein Promi oder ein überaus erfolgreicher Händler sein. Ach ja – da wäre noch eine Sache. Und genau in diesem Punkt lässt Ford überhaupt nicht mit sich reden: Der neue GT muss erstens zugelassen und zweitens gefahren werden. Selbst Adelstitel und Promiausweise sollen nicht zählen. Sollen…

Was die dann noch übrigen realen GT-Kunden bekommen ist nichts weniger als ein Rennwagen mit Kfz-Kennzeichen. Schon das Design lässt erahnen, dass es im Innenraum des Carbon-Monocoque heiß zugeht. Wer jetzt mit Begriffen wie Ladekante oder Kofferraumvolumen ums Eck kommt, hat beim GT nichts verloren. 11,3 Liter fasst sein Gepäckfach hinter dem unter Glas verborgenen 3,5 Liter großen V6-Twinturbomotor. Selten zuvor lagen Hubraum- und Gepäckraumvolumen näher beieinander als beim Ford GT. Doch damit nicht genug. Auch im Innenraum geht es durchaus beengt zu. Kein Wunder also, dass ein Aufkleber daran erinnert, dass maximal 150 Kilogramm zugeladen werden dürfen. Damit gemeint sind Beifahrer, Gepäck und Fahrer! Ansonsten würde das maximal zulässige Kampfgewicht von 1.710 Kilogramm überschritten, was sich bestimmt auch negativ auf den Tempo 100-Sprint auswirken würde, der dann vielleicht mal ausnahmsweise länger als 2,8 Sekunden dauert.

Neben der sehr präzisen und gefühlvoll zu bedienenden Lenkung, dem satten Sound und dem hervorragenden Kurvenverhalten hat der GT aber noch eine ganz andere Besonderheit zu bieten. Denn er könnte dank seines hydraulischen Dämpfersystems fast schon als Lowrider durchgehen. Per Knopfdruck lässt sich sein Fahrwerk um fünf Zentimeter auf dann nur noch sieben Zentimeter absenken. Wobei der Begriff des Absenkens ein wenig zu harmlos klingt. Es ist vielmehr ein Fallen. Schalter drücken, rumms. Der Weg zurück ist ebenso rabiat. Und sollte einmal ein Bremshügel die Straße zieren, reicht ebenfalls ein Knopfdruck bis Tempo 40 und die hübsche Nase wird auf 17 Zentimeter geliftet. Ähnlich rabiat geht es über dem heißen Hintern des GT zur Sache. Denn der Heckspoiler wird ebenfalls hydraulisch aus seinem Tiefschlaf gerissen. Da wundert es nicht, dass er sich nicht im Stand wieder einfahren, sondern erst ab Tempo 40 in seine ursprüngliche Position versetzen lässt. Zu groß wäre das Geschrei und besonders in den USA zu Schmerzensgeldintensiv für Ford, wenn dort ein Paar Finger auf der Strecke bleiben.
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