Nur eine Frage: Warum fährt die Hand auf der Rolltreppe schneller?

Kennen Sie das von der Rolltreppe? Die Hand "rollt" scheinbar schneller als die Füße, die Arme werden etwas nach vorne gezogen. (Foto: Pixelio/Strichcode)
Erfurt: Kone GmbH |

Die Antwort kennt Roland Grunenberg. Er arbeitet als Entwickler technische Trainings bei der Kone GmbH, einem der größten Aufzugsanlagen- und Fahrtreppenproduzenten.

Wer auf einer Rolltreppe steht und sich festhält, muss oft immer wieder nachgreifen. Die Hand "rollt" scheinbar schneller als die Füße, die Arme werden etwas nach vorne gezogen.

Idealerweise sollten das Stufenband und der Handlauf einer Rolltreppe absolut synchron laufen. Es ist jedoch immer wieder zu beobachten, dass die Handläufe geringfügig schneller laufen. Dies ist zulässig, so lange die Abweichung maximal zwei Prozent beträgt. Bei zehn Metern Förderhöhe sind dies also höchstens 20 Zentimeter. Schneller darf nur der Handlauf sein, niemals das Stufenband. Sonst besteht die Gefahr, dass der Nutzer nach hinten stürzen könnte.

Bei vielen Rolltreppen wird der Handlauf über ein eigenes Rad angetrieben. Über eine Kette oder ein internes Getriebe ist es mit dem Stufenketten-Antrieb fest verbunden. Damit haben beide Komponenten eigentlich die gleiche Geschwindigkeit. Allerdings ist am Antriebsrad des Handlaufs ein rauer Gummi aufgeklebt, der sich mit der Zeit durch Reibung immer mehr abnutzt. Dadurch ändert sich der Durchmesser des Rads - Handlauf und Stufenband laufen nicht mehr absolut synchron.
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4 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 06.03.2015 | 18:33  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 06.03.2015 | 18:48  
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Renate Jung aus Erfurt | 06.03.2015 | 22:21  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 07.03.2015 | 20:46  
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