Nur eine Frage: Wie geht barrierefreies Internet, Herr Gimbel?

Wie geht barrierefreies Internet?

Barrierefreiheit bedeutet, dass alle öffentlichen Lebensbereiche auch für alle Menschen zugänglich sein sollten – egal, ob sie auf irgendeine Weise eingeschränkt sind oder nicht. Dafür gibt es sogar eine Verordnung der EU. Auf das Internet bezogen existiert da eine ganze Reihe von Vorgaben. So müssen staatliche Websites Unterstützungen für Sehbehinderte anbieten, indem sie Videos mit Untertiteln versehen, Audiobeschreibungen liefern und ihren Auftritt für spezielle Lesegeräte optimieren. Auch ein Verzicht auf die Maus muss möglich sein.

Die gesamte Liste ist recht lang. Grundlegend ist jedoch wichtig: Je intuitiver, geradliniger und insgesamt logischer eine Seite aufgebaut ist, desto barrierefreier ist sie.

Hoher Kontrast und Zoomfunktion


Wichtiger als das, was man tun muss, ist jedoch das, was man tun kann. Mit einer Alternativversion in Leichter Sprache – einer eigens entwickelten Vereinfachung von Allgemeinsprache – ist es beispielsweise möglich, Menschen mit Lern- oder Sprachschwierigkeiten den Zugang zu Online-Angeboten zu erleichtern. Hohe Kontrastwerte, eine Zoomfunktion und eine Website, die sich an das Ausgabegerät anpassen, erleichtern das Lesen. Barrierefrei denken heißt inklusiv denken, ohne Menschen auszuschließen – ob im Internet oder im „richtigen“ Leben.
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