Nur eine Frage: Wieso muss man im ­Winter ­Autoscheiben enteisen, aber keine Wohnungsfenster?

Wieso muss man im ­Winter ­Autoscheiben enteisen, ­­Fenster der Wohnung dagegen nicht? (Foto: Dominik Pöpping / pixelio.de)
Erfurt: A.T.U |

Wieso muss man im ­Winter ­Autoscheiben enteisen, ­­Fenster der Wohnung dagegen nicht? Die Antwort auf diese Frage weiß Sascha Funk von der Kfz-Meisterwerkstatt A.T.U.

Erst einmal muss man wissen, warum Autoscheiben im Winter überhaupt vereisen. Der Grund ist folgender: Die Scheiben eines im Freien geparkten Autos sind in aller Regel kälter als die Umgebungsluft. Das kommt daher, dass Autoscheiben eine höhere Wärmeleitfähigkeit als die Umgebungsluft haben und damit kälter sind.

Und jetzt passiert das, was jeder Brillenträger kennt, wenn er aus der Kälte in einen wärmeren Raum tritt. Die Gläser beschlagen durch Kondensatbildung. Das gleiche passiert auch bei Autos. Wenn das Thermometer unter Null Grad anzeigt, gefriert das Kondensat auf den Autoscheiben. Auf Grund des flachen Einbauwinkels von Frontscheiben moderner Autos gefrieren diese zuerst.

Dreifach verglast kann auch vereisen


Doch wie sieht es nun bei Wohnungsfenstern aus? Hier muss man unterscheiden, welche Fenster verbaut sind. Im Haus beschlagen und gefrieren Doppelverglasungen gewöhnlich nicht, da sie geringe Mengen Wärme von innen nach außen leiten. Somit kühlen die Außenseiten der Fensterscheiben nicht so stark ab. Bei modernen dreifachverglasten Fenstern kann es dagegen auf Grund der hervorragenden Wärmedämmeigenschaften zu Kondensat-Bildung und damit auch zu Vereisungen auf den Außenscheiben kommen.
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