Nur eine Frage: Wo wächst eigentlich der Pfeffer, Herr Treuter?

Peter Treuter aus Alperstedt zwischen Erfurt und Sömmerda ist in Thüringer Einkaufscentren und auf Märkten als „Gewürzpeter“ unterwegs.

Der "Gewürzpeter" aus Alperstedt - Peter Treuter - kennt die Antwort:

Es kommt vor, dass man jemanden dahin wünscht, wo der Pfeffer wächst. Kaum einer denkt aber darüber nach, wo das ist. Auf jeden Fall ganz weit weg! Mich kennen die Thüringer als 'Gewürzpeter', und als dieser habe ich auch einiges an Pfeffer in meiner Auswahl

Dieser Pfeffer hat in der Tat einen weiten Weg zurückgelegt. Er wird in Indien, Vietnam und Indonesien angebaut. Dort gedeiht er am besten, Pfeffer braucht ein feuchttropisches Klima. Von hier aus sind es bis dort hin zwischen 6700 (Indien) und 11.000 Kilometer (Indonesien). Während man manchmal jemanden dahin wünscht, ist Pfeffer bei uns sehr gefragt.

Die Standardsorten sind schwarzer, weißer, roter und grüner Pfeffer. Die Schärfe jeder Sorte empfindet jeder anders, in den Thüringer Regionen gibt es unterschiedliche Vorlieben. Inzwischen geht der Trend zu speziellen Pfeffermischungen wie Kubeben-Pfeffer, Orangen-Pfeffer, Pfeffer mit Knoblauch oder Zitrone. Es gibt auch ausgefallene, sehr teure Sorten wie den tasmanischen Bergpfeffer. Und wenn in einer Kochshow im Fernsehen ein ungewöhnlicher Pfeffer zum Einsatz kommt, steigt sofort die Nachfrage.

Pfeffer ist etwas ganz Feines, ich möchte mir kein Essen ohne Pfeffer vorstellen. Und manchmal, das gebe ich zu, wünsche ich auch mal jemanden dahin, wo der Pfeffer wächst. Klugscheißer zum Beispiel, die mag ich gar nicht. Aber das denke ich mir dann nur.
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