O du flirtige - Sieben Fakten zu heißen Affären bei der Weihnachtsfeier

Nicht selten wird bei der Weihnachtsfeier der Engel beim Anblick eines stattlichen Weihnachtsmannes zum Bengel. (Foto: Pixelio/Marco Barnebeck)
Erfurt: Freund HRC | In den kommenden Wochen finden sie wieder statt: die betrieblichen Weihnachtsfeiern. Die Geschäftsleitung möchte Danke sagen und für die Mitarbeiter ist es eine gute Gelegenheit, sich bei leckerem Essen und einem Glas Wein näher zu kommen.

Die Erwartungen sind hoch und manchmal endet so ein Abend recht abenteuerlich. Damit meine ich nicht die ungeschickten Chefs, die nach dem dritten Glas Wein ihre mühsam aufgebaute Autorität verspielen, weil sie sich einfach nicht zu benehmen wissen. Ich meine auch nicht den Mitarbeiter, der sich im Suff und Streit seine weiteren Aufstiegsmöglichkeiten verbaut. Nein, ich spiele auf das erotische Knistern während dieser Feiern an. Den geselligen Abend zu nutzen, um mit der begehrten Kollegin oder dem süßen Kollegen auf Tuchfühlung zu gehen. Das sagen die neuesten Untersuchungen zu solchen Liebesabenteuern:

1. Am Arbeitsplatz verbringen wir die meiste Zeit. Damit liegt es auf der Hand: Der Job ist Deutschlands größter Partnervermittler. Laut Statistik lernen sich etwa 30 Prozent der Paare bei der Arbeit kennen. Übrigens sollen diese Beziehungen besonders lange halten. Und noch etwas sagt die Statistik: Die Chance, dass aus einem Firmenflirt etwas Festes wird, ist doppelt so hoch wie bei den Flirts in der Freizeit.

2. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) aller Arbeitnehmer verabreden sich im Lauf des Berufslebens zum privaten Date mit einem Kollegen. Bei 21 Prozent der Mitarbeiter zwischen 18 und 60 Jahren wird daraus eine Affäre im Büro.

3. Immerhin entsteht aus jeder vierten Affäre bei der Arbeit eine Ehe.

4. 26 Prozent der Arbeitnehmer bis 40 Jahre gaben in einer Studie zu, dass sie schon einmal Sex am Arbeitsplatz hatten oder regelmäßig haben.

5. Jeder zehnte Beschäftigte arbeitet derzeit mit einem sympathischen Menschen zusammen, mit dem er gerne mehr erleben möchte. Männer sind mit 13 Prozent wesentlich aktiver und kontaktfreudiger als die Frauen. Nur 4 Prozent der weiblichen Mitarbeiter empfinden ähnlich gegenüber dem männlichen Bewerber.

6. Die gesellschaftliche Meinung über die Liebe im Büro ist geteilt. Die eine Hälfte toleriert sie, die andere Hälfte lehnt sie ab. 47 Prozent der Chefs haben deswegen Bedenken. "Wenn zwei sich lieben, warum nicht?" - diese Meinung wird von den jüngeren Kollegen wesentlich stärker vertreten.

7. Küssen im Büro? Innerhalb Europas sind die Deutschen bei diesem Thema eher zurückhaltend. Mehrheitlich lehnen sie es ab. In anderen Ländern geht es da kussfreudiger zu.


Fazit: Nur etwa 18 Prozent der befragten Arbeitnehmer sind strikt gegen Liebe im Büro. Alle anderen sind einem Flirt oder einer Affäre nicht abgeneigt. 45 Prozent bejahen das Flirten, sind dann aber eher zurückhaltend. Für 22 Prozent kann es nicht heiß genug im Job zugehen. Ihre Fantasie und Bereitschaft lässt vieles zu.

Bei der betrieblichen Weihnachtsfeier kann sich jeder Fünfte mehr mit dem Kollegen vorstellen. Ich wünsche viel Spaß dabei, gebe aber zu bedenken, dass sich eine missglückte Anmache in der Disco leichter verschmerzen lässt. Denn bei der Arbeit gibt es immer ein Wiedersehen.

Ihr Matthias Freund
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5 Kommentare
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Petra Seidel aus Weimar | 19.11.2011 | 20:20  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 20.11.2011 | 12:26  
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Hannelore Grünler aus Artern | 21.11.2011 | 05:36  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 21.11.2011 | 08:40  
Michael Steinfeld aus Erfurt | 25.11.2011 | 12:44  
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