Ohne Netz kein Job: Über 70 Prozent aller offenen Stellen werden im Internet angeboten

Ohne Laptop und das Internet läuft bei der Jobsuche nicht mehr viel. Doch welche Berufssuchmaschine passt zu mir? (Foto: Colourbox)
Erfurt: Freund HRC |

Wer nicht von einem Headhunter auf einen interessanten Job angesprochen wird oder über genügend „Vitamin  B“ verfügt, um Karriere zu machen, dem bleibt nur noch intensive Recherche­arbeit am Computer. Mittler­weile haben Stellenbörsen im Internet (wie beispielsweise der JobAnzeiger) den klassischen Rekrutierungskanälen den Rang abgelaufen. Tendenz steigend!

In den unterschiedlichen Jobbörsen werden über 70 Prozent aller offenen Stellen angeboten. Die größten 1000 Unternehmen in Deutschland veröffentlichen nahezu alle ihre unbesetzten ­Positionen auf den eigenen Web­seiten.

Sprach ich 2013 in meinem ­Artikel noch von 1000 Jobportalen in Deutschland und im Ausland, so ist die Zahl der Anbieter von Jobbörsen kontinuierlich gestiegen. Zur Zeit haben wir in Deutschland und im Ausland über 1700 aktive Jobportale. Der Trend geht dabei weg von wenigen Generalisten, in denen sich Stellenangebote aus allen Branchen und Hierarchie­ebenen finden, hin zu sehr speziellen, berufs- oder branchenbezogenen Jobbörsen. Bei diesem Angebot den Überblick zu behalten, wird immer schwieriger.

Die fünf besten Jobbörsen


2015 hat es eine ­große Online-Umfrage vom Onlineportal Cross­water zur Funktionalität und zur Zufriedenheit der Benutzer der unterschiedlichen Stellenbörsen im Internet gegeben. In Auswertung ergab sich folgendes Ranking: Die fünf besten Jobbörsen unter den Generalisten sind
StepStone,
Jobware,
Kalaydo,
Jobcluster
• und Stellenanzeigen.de.

Für die erfolgreiche Suche eines neuen Jobs sind aber immer mehr die hochspezialisierten, auf spezielle Zielgruppen ausgerichteten Jobportale Erfolg versprechend. Die B­earbeiter der Studie haben die Vielfalt der speziellen Portale analysiert und in 42 Interessengruppen eingeteilt. Wer also wissen will, für welche Berufsgruppe oder spezielle Tätigkeit die „richtigen“ Jobbörsen heißen, der kann sich mit diesen Link gut informieren.

So gibt es zum Beispiel für Absolventen 30 spezielle Onlineportale, für ­Apotheker 24, für Architekten und ­Ingenieure 25, für Handwerker und gewerbliche Tätigkeiten 32, für Arbeitssuchende in den kaufmännischen Berufen 38 Stellenbörsen, für Juristen 13 und für die Jobs im Groß- und Einzelhandel 37 spezielle Jobportale.

Entscheidend für den Erfolg der Jobsuche im Internet ist die Methodik der Suchbegriffe.


Es lohnt sich also, vorab genau zu recherchieren und ähnlich wie bei Preisvergleichsportalen, mehrere Durchläufe nach dem gewünschten Stellen­angebot zu starten. Beachten Sie, dass die Unternehmen für das Einstellen ihres Stellenangebotes in der Regel Geld bezahlen müssen. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass eine Firma ihre offene Stelle in allen speziellen Jobportalen veröffentlicht.

­Zum Glück gibt es aber Suchmaschinen, die über den differenzierten Jobportalen stehen und mit einer Abfrage gleichzeitig mehrere Anbieter nach einer konkreten Tätigkeit durchforsten. Auch hier ist die Entwicklung rasant vorangeschritten. Mittlerweile stehen 250 Jobsuch­maschinen national und international zur Verfügung. Eine übersichtliche Aufstellung, bei der Sie nach der Anzahl der verfügbaren Stellenangebote beziehungsweise nach der Nationalität unterscheiden können, finden Sie unter diesem Link.

Die fünf besten Suchmaschinen in Deutschland



Zu den fünf besten Suchmaschinen in Deutschland gehören demnach
Jobbörse.com,
Kimeta.de,
Jobbörse.de,
Mitula.de
• und Careerjet.de.

Entscheidend für den Erfolg Ihrer Jobsuche im Internet ist die Methodik der Suchbegriffe. Noch ist es für die Suchalgorithmen in den unterschiedlichen Jobbörsen sehr schwierig, unterschiedliche Tätigkeits- oder Berufsbezeichnungen und deren Synonyme richtig zu erfassen und als Ergebnistreffer anzuzeigen. Erschwert wird diese Zuordnung bei der Verwendung fremdsprachlicher Bezeichnungen. Sie sind also gut beraten, bei Ihrer Suche verschiedene Berufs- oder Tätigkeitsbezeichnungen in das Suchfeld einzugeben.

Zahlreiche Suchmaschinen arbeiten auch mit der Methode der Volltext-Recherche. Dabei wird die gesamte Stellenanzeige nach bestimmten Suchbegriffen aufbereitet. So können Sie mit Ihrer ganz speziellen Kompetenz und Erfahrung einen auf Sie zugeschnittenen und passenden Job finden.
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