Serie: W wie WEG, der Vorderrhönweg

Immer wieder schöne Panoramen bieten sich am Wegesrand. Mit solchen Ausblicken werden die Wanderer für streckenweise kräftige Anstiege belohnt. Anders als auf dem Rennsteig gibt es hier sehr viele Bergwiesen statt Waldwege. Fotos: Axel Heyder
Hümpfershausen: Sportplatz | Weg-Name: Der ­Vorderrhönweg trainiert an einigen Stellen kräftig die Oberschenkel, belohnt aber dafür mit großartigen Aus­blicken auf die schönen Mittelgebirgszüge der Rhön und auf viele Bergwiesen.

Weg zum Weg: Start ist in Hümpfershausen, einem ­ idyllisch gelegenen Ort. Am Sportplatz lässt sich die Wanderung beginnen, nicht ohne sich das ehemalige Jagdschloss Sinnerhausen, das heute eine Jugendherberg ist, vorher anzuschauen. Der Abstecher lohnt alleine wegen eines grandiosen Parks mit Jahrhunderte alten Bäumen.

Weg-Länge: Wie fast überall gibt es unterschiedliche ­Streckenlängen. Für den kleinen Familienausflug empfiehlt sich ein kurzer, etwa zweieinhalb Kilometer langer Anstieg bis zur Hümpfershäuser Hütte. Mit Hin-und Rückweg also fünf Kilometer. Wer viel Zeit, Lust und Laune auf Wandern hat, wählt den großen Rundweg über 13,9 Kilometer Länge, vorbei an mehreren kleinen Dörfchen. Die Wanderzeit beträgt dann rund viereinhalb Stunden.

Weg-Zeichen: Ein rotes Häkchen.

Weg-Beschaffenheit: Bis zur Hütte gibt es einen schmalen Weg auf Asphalt. Wer möchte, findet aber schnell Abzweigungen über Bergwiesen, vorbei an Jahrhunderte alten knorrigen Hutebuchen. Die stehen als mächtige Solitäre auf den Wiesenhängen. Für Kleinkinder ist der Weg eher nicht gut geeignet und er ist alles in allem wohl mittelschwer.

Weg-Pause: Die erste Rast empfiehlt sich an der Hümpfershäuser Hütte. Dort kann man an schönen Tagen bis zum Ringberghotel in Suhl blicken und dahinter den Rennsteig aus der Ferne betrachten. Auf einer Rundtafel sind zudem alle Berge und Blickrichtungen markiert und erklärt. An Sonn- und Feier­tagen ist die Hütte bewirtschaftet. Ein Kinderspielplatz mit Holzgeräten verschafft den Eltern genügend Luft für eine Verschnaufpause.

Weg-Aussichten: Über den Hahnberg geht es weiter durch Laubwälder und Bergwiesen nach Friedelshausen und nach Oepfershausen.

Interessant am Wegesrand: Amönenhof mit Turmuhrklause, Kunststation Schwarzes Schloss, der Glasberg und die Bilderbuchlandschaft mit Kalkmagerrasen und viele Silberdisteln.

Wegim Internetwww.thueringen-tourismus.de/urlaub-hotel-reise/extratour-vorderrhoehnweg
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige