Visitenkarten: Mehr als eine eitle Spielerei

Die Visitienkarte öffnet Türen in die Geschäftswelt. (Foto: Pixelio/Hofschlaeger)
Erfurt: Freund HRC | Das persönliche Aushängeschild auf 85 x 55 Millimetern öffnet Türen in die Geschäftswelt.

Visitenkarten haben ihren elitären Charakter verloren und einen festen Platz im Geschäfts- und Privatleben erlangt. Vorbei sind die Zeiten, als man mit einer Visitenkarte persönlich am Haus einer Person erschien. Dort musste man eine Karte mit seinem Namen in einer eigens dafür aufgestellten Schale im Foyer hinterlassen, um eine Visite zu beantragen. Der Empfänger entschied dann, ob er den Überbringer der Karte zu einer der nächsten Visiten einlud oder nicht.

Für Visitenkarten haben sich in den letzten Jahren internationale Standards entwickelt, die sogar eine automatisierte Datenerfassung durch spezielle Visitenkartenscanner ermöglichen.

Visitenkarten sind eine höfliche und effiziente Form, sich nachhaltig einem oder mehreren Menschen vorzustellen. Drängen Sie aber niemandem ihre Karte auf. Die Situation und das Ereignis müssen dazu passen, sonst wirkt es peinlich.

Auf allen Visitenkarten, ob beruflich oder privat, stehen der vollständige Name und die damit verbundenen Titel und Berufsbezeichnungen. Dazu kommen dann alle postalischen und elektronischen Kommunikationsdaten (Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse…).

Sie selbst entscheiden, ob Sie zusätzliche Internetadressen (Skype, ICQ oder Hinweise auf Mitgliedschaften in Social Networks wie Facebook & Co.) weitergeben. Die Mobilfunknummer gehört aber neben beruflichen und privaten E-Mail-Adressen heute zum Standard.


Sieben goldene Regeln zur Visitenkarte

1.
Mit einer Visitenkarte möchten Sie einen Eindruck hinterlassen. Sparen Sie daher nicht. Verwenden Sie keine billig wirkenden selbst gedruckten Zettelchen auf normalem Papier. Professionelle Visitenkarten sind nicht teuer.

2. Schwimmen Sie nicht gegen den Strom. International gilt eine Standardabmessung von 85 × 55 mm. Diese erleichtert die Nutzung industrieller Archivierungsgegenstände. Klappkarten erschweren den schnellen Lesezugriff.

3. Bei der Papierauswahl entscheiden Sie sich bitte für hochwertigen Karton - mindestens 180 g/m², besser sind 250 g.

4. Verzichten Sie auf ein zu extravagantes Design in abnormen Formaten. Schlichtheit und Eleganz kommt am besten an. Achten Sie im Geschäftsleben auf die Corporate Identity - Logo, Farben und Schriftformate müssen den Geschäftspapieren entsprechen.

5. In der Praxis findet man vorwiegend hellen Karton mit dunkler Schrift. Das entspricht auch am ehesten den Lesegewohnheiten. Dies gilt auf der ganzen Welt.

6. Es ist eine persönliche Geschmackssache, ob Sie Ihr Foto auf die Visitenkarte drucken. Zwar erleichtert ein Foto die Wiedererkennung, aber es ist im internationalen Geschäftsleben nur bei personenbezogenen Dienstleistungen (Berater, Trainer, Coach) üblich.

7. Das Layout ihrer Visitenkarte soll für Klarheit und Lesbarkeit sorgen. Bitte nicht zu viele Informationen aufdrucken.
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