Was ist eigentlich Ayurveda?

Sie hat die älteste Heilkunde der Welt für sich entdeckt und sogar einen Beruf daraus gemacht: Ayurveda-Spezialistin Petra Schneiderbanger

Das Wissen vom Leben: Ayurveda ist die älteste Heilkunde der Welt hilft Menschen, zu sich selbst und einer gesünderen Lebensweise zu finden. Petra Schneiderbanger weiß mehr darüber:

Blickt sie heute zurück in jene Zeit vor etwa 15 Jahren, war es eine Zeit, in der ihr Leben aus dem Gleichgewicht geraten war. Sie hatte sich in der Vielzahl der Anforderungen der Arbeit und des Alltags verloren, erinnert sich Petra Schneiderbanger. Plötzlich spürte sie, dass sie nicht so lebt, wie es ihrem Körper und der Seele, ihrer Grundkonstitution entspricht. Mit dieser Erkenntnis kommen so viele Fragen.


Und sie findet Antworten: Petra Schneiderbanger entdeckt Ayurveda für sich. Das ist eine der ältesten Heilmethoden der Welt, mindestens 2000, wahrscheinlich sogar über 3000 Jahre alt, und wird als Volksmedizin vor allem in Indien und Südasien praktiziert. Bald schon merkt Petra Schneiderbanger, dass sie mit dieser Heilmethode gesunden kann. „Ayurveda erklärt den Menschen von der Entstehung bis zum Tod, versteht ihn als Einheit von Körper, Geist und Seele“, erfährt sie, die sich inzwischen auch beruflich dem Ayurveda verschrieben hat. „Ayurveda heißt das ‚Wissen vom Leben‘ und beschreibt die individuell gesunde Lebensweise für jeden einzelnen Menschen“, weiß die Expertin. Den Menschen wieder zu seinem gesunden ‚Urzustand‘ zu führen, ist das Ziel des Ayurveda.

Drei Ayurveda-Typen

Die Ayurveda-Lehre kennt drei Konstitutionen – Vata, Pitta und Kapha. Jede dieser Konstitutionen oder auch Bioenergien wird mit Eigenschaften beschrieben. Jeder Mensch trägt alle drei Konstitutionen in sich, jeder mit einer anderen Gewichtung. Diese Verteilung beschreibt ihn und macht ihn einzigartig. Sie kann wie ein genetischer Code betrachtet werden. „Die Aufgabe eines Ayurveda-Mediziners ist es, den Menschen zu analysieren und zu erkennen“, spricht Heilpraktikerin Petra Schneiderbanger über den ersten Schritt der umfangreichen Bestandsaufnahme auf dem Weg zur Gesundung.


Je nach Typ, nach Veranlagung und Konstitution kann ein Ayurveda-Experte nun Vorschläge machen, Empfehlungen geben. Dabei geht es um Ernährung, die innere Reinigung des Körpers, Kräutergaben, Bewegung, die Tagesroutine, den Schlafrhythmus, den Lebensstil im Allgemeinen. Ayurvedische Körperbehandlungen und Marmabehandlungen zur Lösung von Blockaden unterstützen die Therapie. „Im Ayurveda werden Empfehlungen gegeben, das Wörtchen ‚muss‘ habe ich längst aus meinem Sprachgebrauch gestrichen. ‚Muss‘ ist Fremdbestimmung“, sagt Petra Schneiderbanger. Wer sagt ‚Ich möchte, ich will, ich entscheide mich dazu‘, tut das, was anliegt, gern und aus freien Stücken.“ Das Umsetzen von Ratschlägen für eine bessere Lebensweise gelingt dadurch wesentlich leichter und besser.


„Jeder Mensch ist anders, ich fühle mich in mein Gegenüber ein und versuche einzuschätzen, inwiefern und in welchem Maße Veränderung umsetzbar ist“, so die Heilpraktikerin. Das Wichtigste beim Ayurveda ist die Eigenverantwortlichkeit, der Wille zur Veränderung.


Petra Schneiderbanger plädiert auch dafür, öfter innezuhalten, zu lernen, sich selbst wieder zu spüren, bei sich zu sein und auch Gefühle zuzulassen.


Seit sie Ayurveda für sich entdeckte, fühlt sich Petra Schneiderbanger auf dem richtigen, guten Weg. Sie empfindet große Dankbarkeit, im Ayurveda die richtigen Antworten gefunden zu haben.




Die einzelnen Dosha-Typen

Im Ayurveda werden drei Funktionsprinzipien – die Doshas – unterschieden, die für Funktionen im Körper-Geist-System zuständig sind:

• Vata gilt als das kühle, geistig aktive, fantasievolle Bewegungsprinzip. Die eher schlanken, fantasievollen Vata-
Typen haben ein labiles vegetatives Nervensystem und leiden unter Stimmungsschwankungen. Neurologische Erkrankungen wie Migräne und Parkinson oder häufige Kopfschmerzen gehören zu den Krankheitsbildern.

• Pitta steht für das Stoffwechselprinzip, Feuer ist sein Element. Die häufig scharfsinnigen Vertreter dieses Typs sprühen vor Energie und Tatkraft und gelten als gute Führungspersönlichkeiten. Sie verfügen über hohe Motivation, Ideenreichtum und Ehrgeiz. Hauterkrankungen und Entzündungserscheinungen gelten als typische Pitta-Krankheiten.

• Kapha: Diese Ayurveda-Typen gelten als zuverlässig, loyal und manchmal träge. Sie stehen für Stabilität und Bodenständigkeit. Ein guter Appetit lässt sie leicht übergewichtig werden. Auch Diabetes und Depressionen müssen zu den Erkrankungen dieses Typs gezählt werden.

(Quelle: www.ratgeberzentrale.de)
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