Weg damit! Wohnungsinventur mit Feng Shui

Angelika Witt, Feng-Shui-Beraterin in Nordhausen
Nordhausen: Hardenbergstraße | Will der Mensch zu Hause Kraft und Geborgenheit finden, muss er erst einmal entrümpeln. Feng-Shui-Beraterin Angelika Witt aus Nordhausen gibt Tipps.

Weg mit Altem, Überflüssigem! Der Jahresanfang ist die ideale Zeit zum Entrümpeln. Denn unnützer Krempel hemmt den Energiefluss. So besagt es die chinesische Harmonielehre Feng Shui. „Nur wo ich mich wohlfühle, kann ich die Seele entspannen und Kraft tanken“, erklärt Angelika Witt. Die Bauingenieurin aus Nordhausen studierte Feng Shui bei einem Großmeister in Malaysia. Sie betont den Einfluss der Umgebung auf unser Unterbewusstsein und sieht im Entrümpeln zugleich ein Ritual, alte Dinge endlich abzuschließen.

Aber warum fällt uns das Loslassen so schwer? „Weil wir sehr besitzbezogen denken“, sagt Angelika Witt. „Und weil wir mit jedem Teil Erinnerungen und Gefühle verbinden.“ Diese beeinflussen unseren Gemütszustand. Sehe ich ein geschenktes Stück im Regal, sehe ich auch immer die Person, von der ich es habe. „Mag ich den Menschen, bewirkt das gute Gedanken. Ist die Beziehung zu ihm eher schlecht, fühle ich mich unwohl“, erklärt Witt. Genauso ist es bei Mitbringseln von glücklichen oder unglücklichen Urlaubsreisen. Unser Unterbewusstsein merkt sich alles, egal wie lange es her ist. Also weg mit dem Krempel, der belastet. Die negativen Gedanken, die daran hängen, gehen dann gleich mit über Bord. „Danach fühlt man sich erleichtert und befreit“, ermutigt die Beraterin.

Drei einfache Fragen genügen für den Gerümpel-Test: Ist das Teil nützlich? Mag ich es? Gibt es mir Energie, wenn ich es ansehe? Lautet keine Antwort „Ja“, wird ausgemustert.

Fünf praktische Tipps:
• Wer sehr gründlich vorgehen will, kann die Kamera zur Hand nehmen und jede Ecke, jede Wand der Wohnung fotografieren. Die Bilder betrachtet der Bewohner dann mit den Augen eines fremden Fotografen. Plötzlich fallen Dinge auf, die man zuvor nicht als störend empfand.

• Verkramte Ecken entstehen besonders gern zwischen dem letzten Schrank und der nächsten Wand. Darum besser bis an die Wand möblieren. Wichtig: Genug Regale als Stauflächen einplanen alles braucht seinen Platz.

• 30 bis 40 Prozent der Bodenfläche eines Raumes sollten möbliert sein. Sind es zu viele Möbel, wirkt der Raum überladen und erdrückend. Sind es zu wenig, wirkt er unbehaglich und kalt.

• Den Schreibtisch eines Kindes nach den Hausaufgaben immer ganz abräumen, sonst hat es ewig die Aufgaben vorm inneren Auge. Es spielt dann nicht gern in diesem Zimmer und schläft schlecht. Auch Erwachsenen macht der Blick auf Unerledigtes oder den verstaubten Heimtrainer ein schlechtes Gewissen.

• Kleiderschränke sollten wir jedes Frühjahr überprüfen. Stücke, die die vergangenen drei Jahre nicht getragen wurden, werden auch die nächsten drei Jahre mit Sicherheit nicht mehr angezogen. Die meisten Menschen tragen in 80 Prozent der Zeit nur 20 Prozent ihrer Garderobe.

Angelika Witt: http://www.gutes-qi.de/
Feng-Shui-Berater in Thüringen: http://www.fengshui-verband.eu/

Noch etwas:
In Thüringen gibt es ein Feng-Shui-Tagungscentrum. Es steht in Eisenach. Aber nicht, um Feng-Shui-Berater auszubilden. Vielmehr können hier Unternehmen aller Branchen ihre Mitarbeiter fortbilden. Architektur und Symbolik richten sich nach der Jahrhunderte alten Harmonie­lehre. Hinter dem Drachentor gibt es einen Raum der Wandlungen und die Akademie der Sinne. Die positive Energie, das sogenannte Chi, fließt symbolisch als blaue Welle durchs Objekt. Es gibt Refugien wie den Garten der Düfte und der Klänge, den Flussbett- und den Ohrmuschel-Raum. Die Elemente Erde, Holz, Metall, Wasser und Feuer sind allgegenwärtig in der Tagungsstätte, die zur Unternehmensgruppe Vollack gehört. Kontakt: http://www.drachentor.com/
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3 Kommentare
Michael Steinfeld aus Erfurt | 08.02.2011 | 16:01  
Sibylle Klepzig aus Nordhausen | 09.02.2011 | 12:21  
Sibylle Klepzig aus Nordhausen | 03.03.2011 | 10:11  
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