Worte zum Sonntag: Die Bibel kennt keine Tomaten

In vielen Varianten von Soßen und Salaten begegnen uns die meist knallroten Früchte eines ursprünglich mittelamerikanischen Nachtschattengewächses: Cherrytomaten, Fleischtomaten, Strauchtomaten, Eiertomaten. Allen Sorten gemeinsam ist der Gehalt wichtiger Vitamine und Spurenelemente. Experten heben den wertvollen Kalium-bestandteil hervor und betonen den Abwehreffekt im Blick auf Krebs. Der rote Farbstoff wirkt lebensfördernd.

Die Bibel kennt keine Tomaten. Sie werden nirgends erwähnt. Wir können die ganze Heilige Schrift durchlesen. Von Tomaten keine Spur. Die Bibel erzählt uns nicht alles über Obst und Gemüse, aber sie sagt uns alles über Leben und Glauben. „Denn der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ (Markus 10,45).

Jesus Christus versteht etwas vom Leben. Er kennt uns Menschen, war ein Niedriggeborener, ein Außenseiter, ein Verachteter und am Ende ein als Verbrecher Hingerichteter. Keine große menschliche Karriere. Er kam, um uns zu dienen. Noch mehr, um uns zu retten. Sein Sterben ist unser Leben. Was uns von Gott und Mitmenschen trennt, was Beziehungen lähmt und zerstört, hat er aus der Welt geschafft. Jesus hat den Krebs der Sünde besiegt. Das kräftige Rot der Tomaten kann uns daran erinnern, selbst wenn die Bibel Tomaten gar nicht kennt.

Gesegnete Zeit.

Ihr Egmond Prill
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