Worte zum Sonntag: Elf Freunde sollt ihr sein

Elf Freunde wollen mit anderen elf Freunden Tore machen. (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Elf Freunde tummeln sich auf dem Rasen, um im Spiel mit anderen elf Freunden Tore zu machen. EM und WM sind die großen Turniere beim Fußball, die Tausende in die Stadien und Millionen vor den Fernseher locken. Ein Elferrat gehört zum Karneval. Jedes Jahr am „elften elften“ um „elf-Uhr-elf“ beginnt das närrische Treiben. „Elfer Raus“ ist ein bekanntes Kartenspiel.

Zahlen in der Bibel sind selten Zufall. Sie haben oft eine besondere Bedeutung.

Elf steht als Zahl und Zeichen für Unvollkommenes. Jesus hatte zwölf Jünger als Begleiter berufen. Judas wurde zum Verräter und erhängte sich, dann waren es noch elf. Vielleicht wurde deshalb die „Elf“ mit Unglück verbunden. Mit dem Verrat beginnen für Jesus die letzten Lebenstage. Sie enden mit dem Tod am Kreuz. Um wieder einen Zwölfer-Kreis zu haben, wird eine Nachwahl nötig:

„Und sie stellten zwei auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias, und beteten und sprachen: Herr, der du aller Herzen kennst, zeige an, welchen du erwählt hast von diesen beiden. Und sie warfen das Los über sie, und das Los fiel auf Matthias; und er wurde zugeordnet zu den elf Aposteln.“ (Apostelgeschichte 1,23+26).

Beim Fußball bleiben es elf Spieler. Einige der Weltstars bekennen öffentlich ihren christlichen Glauben und erklären: Jesus ist noch wichtiger als Tore, denn das Leben ist mehr als ein Spiel.


Gesegnete Zeit.


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Joachim Kerst aus Erfurt | 08.11.2015 | 09:32  
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