Worte zum Sonntag: Heiland und Erlöser

Weihnachten geht weiter. Mit dem Fest der „ Erscheinung des Herrn“ wird am 6. Januar sogar das ursprünglichere Christfest gefeiert. Bis heute ist diese Tradition in den Ostkirchen lebendig. Bei uns blieb der Tag als „Dreikönigsfest“ erhalten. Die Kirche feiert Jesus Christus, der den Menschen Gottes Liebe offenbart und als Licht in unsere Welt gekommen ist.

„Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt.“ (1.Johannes 2,8b).

Das Kind in der Krippe ist der Heiland. Er ist der Erlöser und kommt uns als Mensch ganz nahe. Zugleich ist er der Herr der Geschichte. Er ist der Weltenlenker, der Gott über uns. Neben den Hirten vom Felde kamen die Weisen aus dem Morgenland zur Anbetung. Das waren mächtige Sterndeuter im gehobenen Staatsdienst, die Geschenke brachten und so Jesus als Herrscher verehrten. Die Zahl der Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe machte sie zu den „heiligen drei Königen“. Sie folgten einem Licht am Himmel, um das wahre Licht der Welt zu finden.

Die „Sternsinger“ verkünden uns mit ihren Liedern die Botschaft vom Lichtglanz, der unser Leben erreichen und erhellen wird. Sie singen von der Freude und verkündigen, dass auch die dunkelsten Tage und Nächte nicht finster sind. Die liturgische Kirchenfarbe des Tages ist weiß. Wir brauchen nicht „schwarz“ sehen, sondern dürfen mit Jesus das Licht erblicken und Tag für Tag Hoffnung haben.

Gesegnete Zeit.
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