Worte zum Sonntag: Lebenskraft

Noch ist das neue Jahr neu. Erste Schritte in die neue Zeit sind gegangen. Dichter beschreiben unser Leben als Lebensweg im Auf und Ab der Zeit. Nichts bleibt, wie es war; keiner bleibt, wo er ist.
Das gilt für jeden Menschen unabhängig vom Glauben. Doch gerade Glaube bringt uns voran und lässt uns nächste Schritt wagen. Anders gesagt: Das „Prinzip Hoffnung“ ist die Lebenskraft. Wer keine Hoffnung hat, gibt sich auf und geht ein. Dieses Prinzip hat der Philosoph Ernst Bloch beschrieben, als Atheist ohne Glauben an Gott und doch: „Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen.“

Die Bibel sagt es so: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr. 13,14). Das ist die Jahreslosung 2013. Im Vertrauen auf Jesus finden Glaubende die Kraft zum Aufbruch. Sie leben in der Nachfolge des Gekreuzigten und Auferstandenen. Sie gehen einer Zukunft entgegen, einer himmlischen Stadt, die Gott bauen wird. Das war und ist ein Trost in Zeiten der Christenverfolgung. Das ist die Hoffnung auf Gottes neue Welt ohne Tränen, Trauer und Tod. Und das ist die Antriebskraft, mit Gottes Hilfe die heutige Welt auf das Morgen hin zu gestalten. Darum folgt der Hinweis: „Gutes zu tun und mit andern zu teilen, vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.“ (Hebr. 13,16). Der Glaube an Jesus will uns beflügeln, zu einem Neustart am Anfang des neuen Jahres.

Gesegnete Zeit

Egmond Prill
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1 Kommentar
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Uwe Zerbst aus Gotha | 10.02.2013 | 17:40  
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