Worte zum Sonntag: Zahnschmerz ist pures Leiden

"Au Backe" - es ist der Schmerz aller Schmerzen. Ein Zahn rebelliert, der Nerv rumort, der ganze Kopf will wegfliegen. Für viele ist das eine bekannte Qual. Zahnschmerzen sind pures Leiden.

Wer sie hinter sich hat, kann später schmunzeln. Wer augenblicklich leidet, wird keinen Grund zum Lächeln haben. Wenn der Zahnschmerz kommt, vergeht einem die Lust am Leben. Dabei sind solche Leiden ein Zeichen dafür, dass unser Leben noch in Ordnung ist. Der gesunde Körper reagiert auf kranke Stellen. Unser Nervensystem meldet Krankheiten. Bevor der Zahn endgültig bröckelt, zeigt er durch klare Signale, was Sache ist und wo es brennt. Eigentlich nicht schlecht - die Sache mit dem Schmerz.

Dass einem Menschen die Verbindung zu Gott fehlt, zeigt der Körper allerdings nicht an. Da stellen sich weder Zahnleiden noch Bauchschmerzen ein. Gott will uns nicht durch Qualen an sich binden. Aber er will uns die Augen für das Leben öffnen. Lebendiger Glaube ist ein Anlass zur Freude. In der Bibel heißt es: "Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich." (Psalm16,11).

Wer an Gott glaubt, kann sich freuen. Das ist mehr als lockere Fröhlichkeit. Das ist eine Freude, die Krisen und Krankheiten überstehen hilft. Wer an Gott glaubt, wird das Leben finden. Vielleicht kommt diese Entdeckung auch über den Umweg von Zahnschmerzen.

Gesegnete Zeit. Ihr Egmont Prill
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1 Kommentar
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Uwe Zerbst aus Gotha | 09.03.2013 | 18:02  
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