3. Liga, Kabinenpredigt: Rot-Weiß Erfurt muss zu den Zebras, zum MSV nach Duisburg

Hart umkämpft war jeder Ball, Carsten Kammlott hatte es schwer. Foto: Axel Heyder
Duisburg: Stadion | René Arand und Axel Heyder sprechen über den nächsten Spieltag aus Sicht von Rot-Weiß.

Die Liga ist und bleibt verrückt!

Arand: So schnell geht das! Ein Sieg reicht und schon ist RWE urplötzlich auf einem Relegationsplatz. Das war ein Erfolg des Willens, dieser 2:1-Heimerfolg gegen Aufsteiger Fortuna Köln. Damit wurde der siebte Heimsieg eingefahren, was zeitgleich den Spitzenplatz in der Heimtabelle der Liga einbrachte.

Heyder: Mit dieser Statistik ist es ähnlich wie mit der Herbstmeisterschaft, davon kann man sich nichts kaufen. Aber es sieht gut aus. Fortuna war ebenbürtig, der Sieg knapp, aber durchaus verdient.

Arand: Kurze Anmerkung: Diese Liga ist und bleibt einfach verrückt! Derzeit einen Aufsteiger vorauszusagen zu wollen, ist ja fast, wie ein Sechser im Lotto ankreuzen zu wollen. Jede Woche ändert sich das Tabellenbild. RWE schwimmt mit oben auf der Suppe der acht bis neun Teams, die dicht an dicht stehen.

Heyder: Was mir gefällt, ist die derzeit geschlossene Teamleistung. Es gibt keinen, der aus der Reihe tanzt. Weder nach oben, noch nach unten.

Der nächste Gegner


Arand: Was gibt es über die Meidericher zu berichten? Nun, in den bisherigen Heimspielen sind sie noch ohne Niederlage. Allerdings gesellen sich zu den drei Heimerfolgen fünf Unentschieden. Mit Fabian Schnellhardt im Mittelfeld und Michael Ratajczak im Tor stehen zwei ehemalige Rot-Weiße Kicker in Lohn und Brot beim MSV. Aufpassen sollte die Kogler-Elf vor allem auf Zlatko Janjic, der nicht nur bester Torschütze ist, sondern auch über die linke Seite für mächtig Wirbel sorgt.

Heyder: Duisburg hat vier Gegentore weniger als die Erfurter, also eine sehr stabile Abwehr (nur 16 Gegentreffer). Auf Erfurter Seite hatte ich gegen Fortuna das Gefühl, dass die Abwehr noch besser abgestimmt werden könnte. Im Sturm ist erneut Kammlott ständig ins Abseits gerannt, selbst wenn man mit einrechnet, dass der Linienrichter ein paar Mal daneben lag. Hier bedarf es einer neuen Strategie, wie man ihn wieder besser einbindet. Dann trifft er auch wieder. Die lange Pässe in die Spitze kommen nicht an. Außerdem: Im Spielaufbau liegen noch Reserven, gerade bei den langen Abschlägen kommt der Ball zu selten an. Insgesamt ist man aber auf einen soliden Weg.

Arand: Personell muss man nach den Siegen nichts ändern. Ist Rot-Weiß von Beginn an bei den Duisburgern hellwach, ist in der fünftgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens mindestens ein Punkt möglich. Mein Tipp daher eine gerechtes 1:1-Remis.

Heyder: Ein Punkt in der Fremde wäre bereits ein Erfolg. Gerade, wenn man an den Kick in Bielefeld denkt. Ein 2:2 würde der Mannschaft einen soliden Platz sichern. Dafür könnte aber gerade die Abwehr noch etwas Abstimmung gebrauchen.

Der Gegner:
Meidericher Spielverein 02 e.V. Duisburg
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Trainer: Gino Lettieri
Tabellenplatz: 8
Top-Torschützen: Z. Janjic, N. Klotz, D. Grote
Netz: www.msv-duisburg.de               
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2 Kommentare
Axel Heyder aus Erfurt | 05.11.2014 | 17:51  
Axel Heyder aus Erfurt | 06.11.2014 | 09:18  
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