adidas Sickline Extreme Kayak World Championship

Fabian Dörfler
Zum fünften Mal in Folge findet auf der legendären Wellerbrückenstrecke im österreichischen Ötztal die adidas Sickline Extreme Kayak World Championship statt. Zwischen dem 4. und 7. Oktober treffen sich die weltbesten Wildwasserpaddler im längsten Alpental Tirols in der Kulisse von 250 Dreitausendern, um den begehrten Champions Gürtel des Weltmeisters 2012 zu ergattern.

Der 22-jährige Neuseeländer Sam Sutton sicherte sich in einem spannenden Finale im vergangenen Jahr mit fast 3 Sekunden Vorsprung die Goldmedaille vor seinem Landsmann Mike Dawson und dem Deutschen Paul Böckelmann. Über 100 Top Kajaker aus 26 Nationen waren 2011 zum Kräftemessen auf einem der letzten unregulierten Wildflüsse der Alpen angetreten.

Auch in diesem Jahr steht der als »Wellerbrücke« bezeichnete Abschnitt des Gletscherflusses Ötztaler Ache - eine Extremstrecke, die den Ruf hat, die Eiger-Nordwand des Wildwassers zu sein - im Mittelpunkt des Renngeschehens. Insgesamt werden max. 150 Starter zur WM zugelassen. Die Top 25 des letzten Jahres haben ihren Startplatz sicher, die übrigen 125 Startplätze werden nach dem Prinzip First-Come-First-Serve an Kajaker, die Wildwasser Stufe 5 beherrschen, vergeben. Die Top 3 des Vorjahres sind automatisch für das Finale an der Wellerbrücke gesetzt. 45 weitere Kajaker können sich am Freitag, den 5. Oktoberr für den Weltmeisterschaftskampf qualifizieren.

Die insgesamt 48 Finalisten, die an der Wellerbrücke ins Rennen gehen, treten in einem ‚Head-to-Head’ Format gegeneinander an. Das heißt der schnellste der Qualifikation ‚duelliert’ sich mit Platz 48, der zweitschnellste mit Platz 47 und so weiter. Die drei Medaillengewinner des Vorjahres werden anhand eines Zeitlaufs auf der Qualistrecke in das Wettkampfraster eingeordnet. Der jeweils schnellere Kajaker eines Laufs kommt in die nächste Runde, gemeinsam mit zwei ‚Lucky Losern’ – den zwei Zeitschnellsten der ausgeschieden Top 48 Athleten. Auch die Top 26 treten wieder im Dual-Modus gegeneinander an. Die 13 Athleten, die sich in dieser Runde durchsetzen, kämpfen gemeinsam mit zwei ‚Lucky Losern’ – den zwei Zeitschnellsten der ausgeschieden Top 26 Athleten – um Weltmeisterehren. Im Superfinal siegt die schnellste Zeit. Jeder der Top 15 hat genau einen Versuch, sich einen Platz auf dem Podium zu sichern. Der Athlet mit der langsamsten Zeit aus dem vorangegangen Lauf startet als erster – und nimmt im ’Hotseat’-Whirlpool, dem Thron des Zeitschnellsten, Platz. Seine Zeit muss nun im Superfinal unterboten werden. Wer schneller ist, darf den Führenden von seinem Thron stoßen. Wer am Ende noch im Whirlpool sitzt, ist verdienter Weltmeister.
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