Arand & Heyder, RWE Kabinenpredigt: Immer die Hucke voll

Ruppige Liga: Spiele zum „Durchatmen“ gibt es in Liga 3 nicht, ­dafür sind die Teams in ihrer Leistung zu dicht zusammen. Foto: Heyder
Rot-Weiß Erfurt: Die Reise zu Angstgegner VfB Stuttgart II steht bevor

Arand & Heyder
Der RWE-Fußball-Talk
Arand: Da könnte etwas wachsen! Drei Siege in Folge bescheren RWE Tabellenplatz drei mit 17 Punkten. So einen guten Start gab es lange nicht.
Heyder: Beim letzten Tipp lag ich mit dem 2:0 endlich mal richtig! Es tut gut, dass die Truppe die Ärmel hochgekrempelt hat und nicht nur die starken Teams besiegt. Erfurt-Fans mussten da eine gewisse Leidensfähigkeit beweisen!

Arand: Da steht eine junge, hungrige Truppe auf dem Platz, die sich von Ausfällen nicht beeindrucken lässt. Noch ist aber nichts erreicht. 40 Punkte sind es für den Klassenerhalt.
Heyder: Kaum steht man auf Platz drei, ist davon keine Rede mehr. Gerade, wenn ich an die grottigen Schiri-Leistungen am Wochenende denke, bleibt immer ein Restrisiko. Nicht nur Erfurt bekam den eindeutigen Elfer verweigert, die Freunde aus Halle auch, nach klarem Handspiel eines Heidenheimers. Zuvor erging es Chemnitz so. Hier ist der DFB gefragt. Der hat scheinbar kein Interesse an weniger Fehlentscheidungen.

Arand: Spieltag zehn steht an. Eine Reise ins Schwabenländle. Angstgegner Stuttgart II wartet. Fünf Partien in der 3. Liga absolvierte Rot-Weiß bei den VfB-Bubis. Immer gab es die Hucke voll. Null Punkte, 3:12 Tore.
Heyder: Die Serie sollte mal reißen: die Schwaben haben sicher schon wieder den roten Teppich ausgerollt. Doch dieses Mal wird ein Stück mitgenommen!

Arand: Beide Mannschaften haben etwas gemeinsam! Sie zählen zu den Gründungsmitgliedern der 3. Liga. Sie sind bisher weder ab- noch aufgestiegen. Jährlich findet ein Umbruch bei den Reserve-Teams statt. Trotzdem hat Trainer Jürgen Kramny die wichtigen Stützen gehalten. In der Abwehr sorgt der erfahrene Vier für Ordnung. Im Mittelfeld zieht Rathgeb die Fäden, ist bei Standards gefährlich. Riemann kam aus Sandhausen zurück. Gut möglich, dass mit Rani Khedira, der jüngere Bruder von Sami Khedira aufläuft. Im Sturm wirbelt Torjäger Marco Grüttner (zuletzt 18 Saisontreffer), der vom blauen Stadtrivalen Kickers abgeworben wurde.
Heyder: Es muss erneut geackert werden, als ginge es um alles oder nichts!

Arand: Mit einem Punkt könnte ich leben, mit einem 1:1-Remis. In der Startelf würde ich keine Veränderungen vornehmen, auch wenn Engelhardt nach Gelbsperre wieder zur Verfügung steht. Ebenfalls steht Laurito wieder einsatzbereit, wenn auch nach Verletzung nicht für 90 Minuten.
Heyder: Sehe ich anders. Die Elf gegen Elversberg hat das Spiel nach Hause gebracht, ist aber nicht die beste, die Kogler zur Verfügung hat. Zumindest Laurito muss, sobald er fit, wieder auf Position. In der Mitte ists schwer: Engelhardt war gegen Kiel und gegen Wehen sehr gut, Pfingsten-R. spielte gute Pässe gegen Elversberg. Möhwald bleibt nicht erst dem Treffer gesetzt. Ich lehne mich weit raus: 2:1 gewinnt Erfurt und bricht den Bann von Stuttgart!

Redaktionsschluss: Dienstag, 16 Uhr.

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