Ausfälle waren nicht zu ersetzen

In der Drittligapartie gegen Germania Fritzlar zog die zweite Mannschaft des THC den Kürzeren. Bei den Hessinnen setzte es eine deutliche 38:30 - Niederlage, die die Mannschaft im Kampf um die Qualifikation zur nächsten Saison aber nicht zurück wirft. Die Thüringerinnen gingen allerdings krankheits- und verletzungsbedingt angeschlagen ins Rennen.

Der THC reiste mit nur 10 Spielerinnen nach Fritzlar, von denen zwei krank und eine angeschlagen ins Spiel gehen musste. Das erste Tor war den Gästen aus Thüringen vorbehalten – es sollte aber die einzige Führung bleiben. Fritzlar kam besser ins Spiel und profitierte vor allem von den Fehlern der THC-Damen. Nach rund zehn Minuten führten die Gastgeberinnen schon deutlich mit 8:4 und hatten wenige Probleme mit den Thüringerinnen. Die agierten im Angriff zu überhastet und schmissen ihre Chancen förmlich weg. Fritzlar dagegen spielte cleverer und war den Gästen deutlich überlegen. Das spiegelte sich auch im Spielstand wieder, nach 16 Minuten netzten die Gastgeberinnen zum 13:6 ein. Frank Puttfarken reagiert und nahm seine Auszeit. In der verbleibenden Viertelstunde lief es zumindest zeitweise etwas runder, die Gäste konnten das Geschehen offener gestalten und gerieten nicht weiter in Rückstand. Trotzdem war gegen die Hessinnen einfach kein Kraut gewachsen und so sah sich der THC zur Halbzeit bereits mit 21:14 im Hintertreffen.

Der zweite Abschnitt begann besser für die THC-Damen und trotz Manndeckung gegen Nadja Bolze schaffte der THC, den Rückstand bis auf vier Tore zu verkürzen (40.) Mehr war aber nicht drin. Fritzlar agierte cleverer, leistete sich weniger Fehler als der THC. Man merkte den Gastgeberinnen an, dass sie mit dem Rücken zur Wand standen und unbedingt siegen mussten. Die Schlussphase gehörte wieder ganz den Hessinnen. Zwei schnelle Tore direkt im Anschluss an die Auszeit zum 34:27 (54.) sollten die Entscheidung darstellen. Auch die Umstellung auf eine Manndeckung gegen den starken Fritzlarer Rückraum blieb ohne Erfolg, die Gastgeberinnen fanden auch hierauf eine Antwort. Am Ende steht der THC mit leeren Händen da und muss sich mit 38:30 geschlagen geben. Die Mannschaft hat trotz der Niederlage über weite Strecken gekämpft, aber schlussendlich zu wenig aus ihren Möglichkeiten gemacht.

Statistik

Thüringer HC: Lena Fischer; Lisa Friedrich (5/1), Kim-Merle Köster (3), Sarah Gebbert, Nadja Bolze (9), Elisa Pryjomysz (1), Franziska Fuhrmann (1), Shenia Minevskaja (6/1), Lena Petersen (5), Ulrike Jahn.

Siebenmeter: 3/2 – 4/2.

Zeitstrafen: 5 – 3.

Schiedsrichter: Patrick Fischer, Andreas Schüller (Aue).

Bericht: Steve Hermann.
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Weitere Informationen unter:
http://thueringer-hc.de
und
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