Besserer Engel in Erfurt: Engelhardt heute besser als Stroh-Engel

Tabellendritter, Erfurt klettert hoch und hat nun 29 Punkte.

Klar, im Samstagsspiel könnte Unterhaching wieder an Erfurt vorbeiziehen. Aber: Bis dahin in die Welt völlig in Ordnung und Erfurt parkt mal eben auf Rang drei, dem Relegationsplatz. Wäre heute letzter Spieltag, alle wären glücklich in Erfurt.

RWE rackerte, der Rasen war indes glatt wie eine Eisbahn, das Wetter richtig ecklig. Niesel, Nebel, Nässe. Darmstadt ist kein Fallobst und mit ein wenig Pech hätte das Spiel zuvor auch anders ausgehen können. Ist es aber nicht. Klewin klärte einmal saustark auf der Linie. Vom Darmstadts Bestem, dem bisherigen Torschützenprimus Stroh-Engel, war nichts zu sehen. Der 14-Tore-Mann war von seinen Bewachern - jeder kümmerte sich ein wenig - komplett außer Gefecht gesetzt.

Und Erfurt hatte heute den bessern Engel auf seiner Seite: Marco Engelhardt brachte die Wende: Engel war heute ein Drei-Punkte-Engel. Nach seinem Freistoßtor musste der SV Darmstadt 98 aufmachen und Jonas Nietfeld fackelt da nicht lang, wenn er einmal in Schussposition ist. Ruckzuck stand es 2:0, nachdem Erfurt und Darmstadt lange Zeit ebenbürtig waren. Danach war von den Hessen nichts mehr zu sehen, Erfurt machte alle drei Tore, das letzte verwandelte Pfingsten-Reddig, wie fast immer via Elfmeter zum 3:0-Endstand.

Namen und Zaheln:
Tore

1:0 Engelhardt (82.), 2:0 Nietfeld (85.), 3:0 Pfingsten-Reddig (88./Foulelfmeter)
FC Rot-Weiß Erfurt

Klewin - Odak, Laurito, Kleineheismann, Kreuzer - Wiegel, Möhwald (22. Pfingsten-Reddig), Engelhardt, Öztürk (80. Göbel) - Tunjic, Nietfeld (87. Fillinger)
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Andreas Stricker aus Erfurt | 25.11.2013 | 19:22  
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