BOXGALA AM 05.05.2012, MESSEHALLE, ERFURT

Von Frank Bleydorn, Sauerland Events...

Der „Käpt’n“ will sich ein zweites Mal gegen „Kryptonite“ durchsetzen


Der „Käpt’n“ hisst wieder die Segel im Cruisergewicht. Am 5. Mai verteidigt Marco Huck zum bereits neunten Mal seinen WM-Titel nach Version der WBO in Erfurt. An die Veranstaltungsstätte hat der Champion noch gute Erinnerungen – hier besiegte er den Amerikaner Matt Godfrey im August 2010 durch technischen K.o. in der fünften Runde.

Sein Gegner in der Landeshauptstadt Thüringens ist ein alter Bekannter: Der Interims-Weltmeister Ola Afolabi unterlag Huck im Dezember 2009 nur knapp nach Punkten und dürstet nach Revanche. „Marco hat den ersten Kampf nicht gewonnen, sondern ich habe diesen verloren“, tönt der Mann aus England. „Damals hatte ich kein wirklich professionelles Umfeld, nun bin ich bei K2 und den Klitschkos. Fritz Sdunek ist mein Trainer. Dies gibt mir die Mentalität eines Champions und ich bin bereit Huck zu besiegen“.

Marco Huck lies diese Sprüche natürlich nicht unkommentiert „Die Klitschkos sollen aufhören ihre Angestellten vorbeizuschicken, sondern selbst gegen mich antreten. Die Zuschauer werden am 5. Mai hinter mir stehen und mich zum Sieg tragen.“ Und der Weltmeister legte nach: „Für Afolabi geht es um Sekt oder Selters – ich komme um zu siegen. Hohes Risiko zu gehen ist schön und gut, aber ich will den Titel verteidigen.“

Genauso heiß wie das Wortgefecht der beiden Protagonisten sieht auch Promoter Kalle Sauerland den Kampf. „Nach dem knappen Sieg im ersten Duell ist auch diesmal wieder Spannung garantiert. Das Cruisergewicht ist im Vergleich zum Schwergewicht einfach ausgeglichener und bietet sportlich wertvollere Aufeinandertreffen.“

Hucks Trainer Ulli Wegner gab preis, dass die Tage bis zum Kampf unter anderem noch zu einem Trainingslager an der Ostsee in Zinnowitz genutzt werden. Hier konnte sich dann Afolabi eine Spitze gegen den mehrmaligen Trainer des Jahres nicht verkneifen: „Ich trainiere nicht nur von Montag bis Samstag, sondern sparre auch noch sonntags mit dem Pfarrer in der Kirche“, witzelte der Gentleman aus London.

Wenn man nach den Worten von Weltmeister Huck und Interims-Titelträger Afolabi geht, wird es ein heißer Tanz am 5. Mai. Sowohl Ulli Wegner als auch Fritz Sdunek werden ihren beiden Schützlingen eine passende Taktik an die Hand geben. Doch wie Herausforderer Ola Afolabi abschließend meinte: „Nicht Du, Ulli, stehst dann gegen Fritz im Ring, sondern Marco gegen mich. Entweder siege ich vorzeitig oder er schlägt mich K.o.“ Worauf der WBO-Weltmeister mit einstimmte: „Dann knallt es im Ring aus allen Rohren!“
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2 Kommentare
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Stefanie Raab aus Erfurt | 03.04.2012 | 19:14  
Axel Heyder aus Erfurt | 03.04.2012 | 22:40  
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