Das SWE Volley-Team bezwingt Rote Raben Vilsbiburg II in der Riethsporthalle mit 3:0 (+19, +24, +18)

Spielerin des Tages: Antonia "Toni" Stautz. Fotos: Axel Heyder
Erfurt: Riethsporthalle |

+ SWE-Volley-Team gewinnt klar + Platz 2 mit 12 Siegen und 34 Punkten hinter Offenburg gefestigt +

Wer nur den dritten und letzten Satz gesehen hatte, hätte das Match für eine glasklare Angelegenheit halten können mit dem Vermerk, der Favorit habe sich eben sicher durchgesetzt. Der Spielverlauf ließ zwischenzeitlich aber auch andere Überlegungen zu. Es ist wohl der soliden Abwehrarbeit der SWE-Damen zu verdanken, dass die Roten Raben am Ende ganz ohne Satzgewinn nach Hause fahren mussten.

Der Satzball im zweiten Satz machte die Sache für die Zuschauer jedenfalls spannender, als das End-Ergebnis es vermuten lässt, sorgte für Herzrasen, Spannung und ein bisschen Nervenflattern. Denn ein 1:1-Ausgleich kann der Partie auch mal eine Wendung geben. Aber: So kam es nicht, nach der 10-Minuten-Pause ließen die Thüringerinnen dann nichts mehr anbrennen.

Die Erfurterinnen brauchten in allen drei Sätzen ihre Zeit, bis sie "angekommen" waren. Wer aber in die Gesichter der Damen sah, konnte keine Zweifel entdecken, selbst, wenn sie sich zu Satzbeginn schwer taten und auch mal einem Rückstand hinterher liefen. Die Erfurter Sportlerinnen um Kaptiän Elena Messer wirkten wie ein eingespieltes Team, das keine Nerven zeigt. Auch nicht, wenns knapp wurde.

Das Netz vergisst nicht: Und so finden sich dort noch Meldungen vom April 2012, die das letzte Spiel der Karriere von Messer ankündigten. Wer sie auf dem Feld erlebte, weiß, dass das Comeback mehr als gelungen ist.

Messer, mit 33 Jahren älteste im Team, zeigte mit ihrer Spielerfahrung, dass auch in spannenden Situation noch Zeit für einen Scherz sein kann. Hingegen wuchtet sie ihre Angriffsschläge so ins gegnerische Feld, dass man auf deren Seite nichts zu lachen hatte.

Zurecht Spielerin des Tages wurde Antonia "Toni" Stautz, die ebenfalls ein gutes Auge für die Lücken im gegnerische Feld bewies und harte Angriffe vortrug. Weil ohnehin kein Gras auf dem Parkett wächst, musste man auch nicht befürchten, dass das nach den Einschlägen ihrer Bälle passieren würde.

Gewonnen wurde das Match aber, weil auch um jeden "verunglückten" Ball gekämpft wurde, weil die Mädels sich lang gemacht haben, um auch den letzten Ball noch vor dem Boden aufzukratzen, bevor er ihn berührte.

Die zwei Wochen Pause über den Jahreswechsel jedenfalls hatten den Erfurterinnen nicht geschadet. Nicht dabei war Trainer Heiko Herzberg, der wegen seiner Prüfungen für seinen "Sportmanager" in Hamburg ist. Während der Partie im Rieth konnte er nur im Liveticker verfolgen, wie seine Damen dort aufschlagen. Co-Trainer Grzegorz „Greg“ Bienkowski coachte die Truppe derweil - erfolgreich.

Kommende Woche gibt es das nächste Heimspiel, 18 Uhr gehts los in der Riethsporthalle.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige