Das SWE Volley-Team schlägt den VC Neuwied 77 mit 3:0-Sätzen.

Antonia Stautz: Schon wieder Spielerin des Spieltages, schon wieder zu recht. Sie hat wohl gerade einen Lauf. Fotos: Axel Heyder
 
Mittelblockerin Kelsey Snider aus Denver wuchtet den Ball in gegnerische Feld. Foto: Heyder
Erfurt: Riehtsporthalle |

Ein echtes Spitzenspiel stand am Samstag in der Erfurter Riethsporthalle an. Der Zweite, das SWE Volley-Team rang den unmittelbaren Verfolger, den VC Neuwied 77, mit 3:0 Sätzen nieder. Eine Bildergalerie.

Ein spannungsgeladenes Spiel mit schönen langen Ballwechseln beendeten die Erfurtinnen am Ende souverän. Auch danke der sicheren Arbeit der US-Amerikanerinnen Kelsey Snider und Ali Skayhan.

"Vor so einer so großen Kulisse haben wir lange nicht mehr spielen dürfen", zeigte sich Trainer Heiko Herzberg erfreut, der in der vergangenen Woche nicht dabei sein konnte und an diesem Abend ein packendes Duell gesehen hatte.

Am Beginn der Saison hätten wahrscheinlich nicht viele vermutet, dass die Partie des 15. Spieltages gegen den Neuling ein Spitzenspiel sein würde, schreibt Stephan "The Voice" Siegl in der Vorschau auf das Spiel. "Denn, dass ein Aufsteiger so furios mitmischen wird im Konzert der Etablierten, ist eher selten." Die Heimstärke der Deichstädterinnen katapultierte sie unter die ersten drei und somit auf einen Medaillenplatz. (Sechs Siege, keine Niederlage). Das Volley-Team aus Erfurt darf sich aber nun über einen gewissen Sicherheitsabstand freuen.

Die SWE-Damen hatten schließlich aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen: Mit einer 0:3-Niederlage mussten sie die Heimreise antreten.

„Wir wussten wenig über den Kontrahenten, weil es am dritten Spieltag kaum Videomaterial gab. Wir hatten echt Probleme, uns auf das schnörkellose Spiel einzustellen. Unsere Block-/Feldabwehr hat nicht gepasst und bevor wir überhaupt ins Spiel kamen, war es schon wieder vorbei“, analysiert Erfurts Coach Heiko Herzberg die Hinrunden-Niederlage.

Da fiel dem langjährigen Cheftrainer die Analyse des klaren Erfolges in eigener Halle leichter. Langfristig, und dafür tut der Verein gerade in vielen Bereichen etwas, will Erfurt wieder ganz oben in der ersten Bundesliga mitspielen.

Erneut Spielerin des Tages, wie schon in der vergangenen Woche, wurde Antonia Stautz.

Und hier ein schöner Text von Stephan Siegl ...

Das SWE Volley-Team hat das Spitzenspiel gegen den VC Neuwied gewonnen. Doch das 3:0 vor der Saisonrekordkulisse von 610 Zuschauern war schwer erkämpft.

Was für ein Abend in der Erfurter Riethsporthalle! Vor begeisterten 610 Zuschauern, die ihre Lieblinge unter ohrenbetäubendem Lärm im fast neunzigminütigen Spitzenduell stets nach vorne trieben, gewannen die Damen vom SWE Volley-Team das Spitzenduell gegen den VC Neuwied mit 3:0 und revanchierten sich gleichzeitig für die deutliche Hinspiel-Niederlage mit dem gleichen Ergebnis.

Die Gäste, die als Neuling bisher eine ganz starke Saison absolvieren, mussten auf fünf Spielerinnen aus ihrem Kader verzichten, darunter beide Libera. Trotzdem lieferten die Kocian-Schützlinge ein packendes Match und machten den Thüringerinnen das Siegen sehr schwer. In allen drei Sätzen erwischten die Gäste den besseren Start und die leicht favorisierten Erfurterinnen mussten stets einem Rückstand hinterherlaufen. Nach 1:5 und 5:9 starteten die SWE-Damen ihre erste Aufholjagd. Kapitän Larissa Claaßen war es, die mit einer Aufschlagserie, darunter vier direkte Punkte, ihre Mannschaft mitriss. Beim 13:9 erst wurde ihre Serie unterbrochen und die Halle stand bereits Kopf. Den Vorsprung ließen sich die Gastgeberinnen nicht mehr nehmen und ein Ausball der Gäste beendete beim 25:21 den ersten Durchgang. Und mehr davon hier ...
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