Das versteht kein Mensch! DFB will 20.000 Euro für kontrolliertes Feuerwerk von RWE

Erfurt: Stadion | Da legt sich der DFB selbst ein Ei ins Nest und hat nun noch weniger Freunde, als er ohnehin schon hat. Die Glaubwürdigkeit leidet.

Zum Abschiedsspiel des FC Rot-Weiß gab es ein kontrolliertes Abbrennen von bengalischem Feuer, vom Eigentümer des Stadions, der Stadt Erfurt genehmigt. Unter Aufsicht der Feuerwehr, als Ehrenbezeugung für das alte Steigerwaldstadion. Kein gefähliches Feuerspiel auf den Rängen, sondern im Innenraum des Stadion. Mit Wassereimern daneben.

Das ist dem DFB egal. Er will nun 20.000 Euro aus der Erfurter Kasse, aus Prinzip.

Heute Nachmittag tagte das DFB-Sportgericht in Frankfurt am Main in Sachen Einsatz von Pyrotechnik im Rahmen des Abschiedsspiels am 8. Oktober 2014 FC Rot-Weiß Erfurt spielte in einem Freundschaftsspiel gegen den FC Groningen.

Wie der Verein mitteilte:
Am Ende der dreistündigen Verhandlung verkündete der Vorsitzende der Kammer, dass das Gericht zu der Erkenntnis gelangt sei, dass bei dieser Veranstaltung durch den Verein fahrlässig gegen die pyrotechnischen Vorschriften des DFB verstoßen worden sei und verurteilte Rot-Weiß Erfurt zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro.

Präsident Rolf Rombach, der selbst nicht bei der Verhandlung sein konnte und den Verein durch Rechtsanwalt Thomas Patschke vertreten ließ, zeigte sich erschüttert über die Höhe der Summe und stellte sich in einer ersten Reaktion nach Erhalt des Urteilsspruchs die Frage, ob hier tatsächlich die Verhältnismäßigkeit gewahrt worden sei. Der Verein wird nun auf der Urteilsbegründung warten und hat danach eine Woche Zeit, Rechtsmittel einzulegen.


Die Kollegen von der TLZ haben auch ein Bild in ihrem Bericht.
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