Fußball, 3. Liga: RWE-Kabinenpredigt: FC Rot-Weiß Erfurt vs. Dynamo Dresden/ vs. 1. FC Saarbrücken

Vielleicht wird Hauswald gegen Dresden erneut zum Stürmer? Foto: Axel Heyder (Foto: Axel Heyder)
Alles bleibt wie es ist, jedenfalls mit Blick auf die Tabelle. Rot-Weiß hat nach dem Remis gegen Heidenheim weiterhin einen Zähler Rückstand und ist weiter im Rennen um die Plätze drei und vier.

Doch so langsam geht’s ans Eingemachte, denn alle Mannschaften biegen auf die Zielgeraden ein. Spannend bis zum letzten Spieltag dürfte der Kampf um den Rele­gationsplatz bleiben, während es auf den ersten beiden Plätzen nur noch darum geht, ob Braunschweig oder Rostock Ligameister wird. Für Erfurt sollte 2011 nach der Pokalpleite mindestens Platz vier rausspringen.
Ob in der oberen oder unteren Tabellenhälfte – die Weichen werden mit den nächsten Spielen gestellt sein.

Die Ausgangsposition aus Sicht der Erfurter um Kapitän Rudi Zedi ist klar: Bloß nicht verlieren. Wie es ausgeht können die Zuschauer im live aus Dresden übertragenen Spiel zur „Prime Time“ heute Abend im MDR mitverfolgen.

Hoffentlich hält Rot-Weiß dem Dynamokreisel (eine Bezeichnung aus den 1970ern für die erfolgreichsten Jahre) stand und lässt sich nicht schwindlig spielen vor 30 000 erwarteten Zuschauern.
Allerdings schwächelten Sachsens Kicker die vergangenen beiden Spiele, schossen dabei kein Tor. Aufpassen sollten die Schützlinge von Trainer Stefan Emmerling vor allem auf Alexander Esswein (13 Tore) – falls er den spielen sollte nach seiner Erkrankung. Diese Verunsicherung könnte den Thüringern in die Karten spielen, bei denen die Einsätze von Verteidiger Tom Bertram bzw. Stürmer Tino Semmer ebenfalls noch fraglich sind.
Gefordert wird rot-Weiß dann ebenfalls drei Tage später beim Heimspiel gegen den Aufsteiger aus dem Saarland. Die kämpfen, wie nicht anders zu erwarten, um den Klassenerhalt.

In den vergangen Partien zeigten sie allerdings aufstrebende Tendenz. Also Vorsicht: Ein Selbstläufer wird das garantiert nicht, zumal sich Rot-Weiß immer schwer tut mit den vermeintlichen leichten Gegnern. Jedes Spiel ist von nun an ein kleines Endspiel.

Spielerisch ist Rot-Weiß Erfurt gut drauf, erspielt sich Tormöglichkeiten en masse. Nur, dass das runde Kügelchen gegen Heidenheim eben einfach nicht ins Netz wollte. Das soll sich aber – am besten schon heute in Dresden – ändern.

Auch am Samstag gegen Saarbrücken wollen die Fans das runde Leder gern in des Gegners Tor zappeln sehen.
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Thomas Twarog aus Erfurt | 05.04.2011 | 18:59  
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