Fußball: RWE holt einen Punkt in Babelsberg

Mühsam ernährt sich bekanntlich das Eichhörnchen. Im Moment ergeht es ähnlich den Rot-Weißen aus Erfurt die sich mühsam auf Punktejagd begaben und immerhin einen Punkt aus der Filmstadt mitbrachten beim 1:1-Remis. Es war ein hartes Stück Arbeit auf den angefrorenen, unebenen Rasenplatz im altehrwürdigen „Karli“ was noch seinen Charme aus früheren Tagen versprüht. Lang gedauert hat es nach Spielbeginn nicht, da schockte ein Stürmer mit Namen Geir Andre Herrem die Thüringer. Ja genau, der Norweger der im Januar 2010 im türkischen Trainingslager in Side mit zur Probe trainierte. Er war Nutznießer des freiwerdenden Balles, als Kocer nach einem langen Befreiungsschlag grenzwertig Keeper Orlishausen anging (6.). Danach entwickelte sich ein robustes, intensives Spiel mit zahlreichen Nickligkeiten. Torchancen gab es wenige. Zedi köpfte neben das Tor (12.) Ein Schuss von Reichwein zischte knapp am rechten Pfosten vorbei (26.). Zwischenzeitlich ab der 20.Minute tauschten Drexler und Weidlich taktisch und variabel. „ Ich fand das ganz ok die Idee von Trainer. Die Babelsberger haben damit sicherlich auch nicht gerechnet“, so Danso Weidlich. bedingt die Positionen im Mittelfeld. Babelsberg war wenn durch Konter gefährlich. Orlishausen entschärfte ein Schuss von Schütz (18.) und war auf den Posten, als er einen Tick schneller als Hebisch am Ball war (32.) Beim Schuss von Prochnow brauchte Erfurts Keeper nicht eingriffen (44.). Zur Halbzeit ermunterten die Klänge von Peter Alexanders „ Der Papa wird’s schon richten“ das Stadion. Gerichtet unter dem Jubel der 500 mitgereisten Fans aus der Blumenstadt hat es dann Erfurts Marcel Reichwein nach 18 Sekunden „ Wir sind wohl noch in der Kabine gewesen und mein Team hatte einen Tiefschlaf“, zeigte sich etwas erbost 03-Trainer Dietmar Demuth ob der Unachtsamkeit seiner Elf kurz nach Anpfiff in Halbzeit zwei als seine Filmstädter sich das 1:1 einfingen. Schnell, zackig ging es in Richtung Tor von Unger. Reichwein traf perfekt ins rechte Eck (46.). Kombinieren war danach auf den ja fast “Acker“ kaum möglich. Das kam den Hausherren entgegen, die auch die Brechstange rausholten, als Hahne den Fuß hinhielt und Erfurts Stenzel umsäbelte. Folge war der Platzverweis in der 61. Minute. Kapital daraus konnten die Erfurter nicht ziehen. In Überzahl hatte die Elf von Trainer Stefan Emmerling noch eine gute Möglichkeit von Semmer (66.). Mehr nicht. „ Wir wollten den einen Punkt, auch in Überzahl hier mitnehmen und kein Risiko groß eingehen. Die Gefahr in Überzahl besteht das man zu viel will und sich hinten noch einen einfängt wenn alles nach vorne geschmissen wird“, begründete es Erfurts Coach. Etwas platt von der englischen Woche wirkten seine Jungs schon, denn die Brandenburger kamen in Überzahl durch einen Freistoß von Schütz (69.) und dem eingewechselten Koc (89.) noch zu Möglichkeiten.“ Es war sicherlich kein ansehnliches Spiel. Am Ende aber ein gerechtes Remis“, fügte Emmerling zum Abschluss an. Sein gegenüber sah es ähnlich. „ Wir müssen mit dem Unentschieden leben. Vom Spielverlauf her bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“, so Demuth.

Babelsberg: Unger – Evers, Hoffmann, Jovanovic, Oumari – Schütz – Kocer (73. Civa), Hahne (61.GRK), Prochnow (GK), Hebisch (GK/88. Koc) – Herrem (80.Stroh-Engel).
RW Erfurt: Orlishausen – Malura, Möckel (GK), Bertram, Stenzel – Weidlich, Zedi, Pfingsten-Reddig (90. Hillebrand), Drexler (78. Baumgarten) – Reichwein, Semmer (84. Lüttmann).

Schiedsrichter: Christian Dietz (Kronach).
Zuschauer: 2511
Tore: 1:0 Herrem (6.), 1:1 Reichwein (46.).
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3 Kommentare
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Thomas Twarog aus Erfurt | 21.02.2011 | 11:41  
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René Arand aus Erfurt | 21.02.2011 | 12:49  
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Thomas Twarog aus Erfurt | 21.02.2011 | 15:34  
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