Hamburger Doppelwochenende

Am ersten Märzwochenende hieß es für die Wild Hornets gleich zweimal sich in Hamburg zu beweisen.

Tag 1:
Samstagfrüh um 7 Uhr war Anbully gegen die Crocodiles. Die Erfurterinnen wollten die heimische 0:2-Niederlage eine Woche zuvor nicht auf sich sitzen lassen und bauten von Anfang an Druck auf. Dies wurde bereits nach zehn Spielminuten belohnt als Doreen Kallenberg die offene Ecke der gegnerischen Torhüterin nutzte. Einmal auf den Geschmack gekommen, holperte der Puck erst hinter die gegnerische Torlinie, bevor die Jüngste im Team, Nathalie Dietzsch, mit einem Rebound ihr erstes Saisontor erzielte.
Mit einem schöner Pass durchs mittlere Spielfeld und einem gezielten Schuss von der blauen Linie, verkürzte Cindy Roßdeutscher vorzeitig die Strafzeit der Hamburgerinnen zu Beginn des zweiten Spieldrittels. Daraufhin wechselten die Crocodiles ihren Goalie. Der Wechsel half nichts. Bevor es erneut in die Pause ging, konnten die Wild Hornets noch einen Treffer erzielen.
Jetzt hieß es, nicht nachzulassen und die Nerven zu behalten. Doch das konnten die Erfurterinnen nicht umsetzen. Unkonzentriert verfielen die Hornissen in ein Spielmuster, dass diese Saison schon mehrmals den Sieg gekostet hat. Glücklicherweise änderte dies nichts an dem Spielstand und so endete ein faires Spiel mit 0:5 für die Wild Hornets.

Tag 2:
Das Spiel am Sonntag gegen die Spielgemeinschaft Timmendorf/HSV 1b sollte spannender werden.
Es war zwar ein schnelleres Spiel als einen Tag zuvor gegen die Crocodiles, aber durchaus machbar für die Wild Hornets. Unglücklicher Weise fiel bereits in der dritten Spielminute ein Eigentor zugunsten der gegnerischen Mannschaft. Aber das Spiel war jung und alles noch drin. Erst in der 27. Spielminute wurde der verdiente Ausgleichstreffer erzielt. Doch die Freude hielt nicht lang. Ganze 11 Sekunden dauerte es, bis die Spielgemeinschaft wieder in Führung ging.
Aber auch durch ein schnelles Gegentor lassen sich die Wild Hornets nicht beeindrucken. Es wurde weiter gutes Eishockey gespielt und Anfang des letzten Drittels auch belohnt. Erneuter Ausgleichstreffer! Doch wie in einem Déjà-vu hielt die Freude erneut nur wenige Sekunden. Die Norddeutschen Damen gingen wieder mit einem Tor Vorsprung in Führung.
Aber wilde Hornissen lassen sich durch nichts abschrecken. War das Spiel doch bis jetzt auf Augenhöhe, so kämpften die Erfurterinnen im letzten Spielabschnitt umso mehr und gaben ab jetzt eindeutig den Takt an. Doch wie bereits in vergangenen Spielen wurden jede Menge Torchancen nicht genutzt. So blieb der Stand von 3:2 bis zur Schlusssirene erhalten und mit 3 Punkten aus einem guten Hamburger Doppelwochenende fahren die Hornissen in die Heimat zurück.
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